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drievve loose (in Arbeit..) Schwimmen im Rhein - auf Schiffe  - bis Porz - dann drieve loose zurück nach Poll

Scharfschütze Amerkan. Scharfschütze im Bayenturm - von Deserteuren erschossen

Fliegerbombe durch Schütte   

selbst gebauter Sprengsatz an Siegburger Str. explodiert  

hier sollen in loser Reihenfolge und spontan Geschichten, Aufgeschnapptes etc. aufgeführt werden und evtl einmal zu Kapiteln zusammengefasst werden

A. Recherche

A 1 Der Riese von Poll, geheime Fluggeräte in Westhoven: Zeugen gesucht

A 1.1 Nachträge

 

1.     Geschichten

1.1. Dunkle Zeiten

1.2. Brücken.

1.3. Fringsen

1.4. Roter Baron

1.5. Schwimmen im Rhein

1.6. Badeanstalt

1.7. Strandbad

 

2.     Leute

2.1. berühmte Personen

2.2. regional „berühmt“

2.3. lokal „berühmt“

2.4. Originale

 

3.     Ehemalige Vereine

 

4.     heutige Vereine siehe http://www.koeln-poll.info/vereine/_vereinepoll.html

 

5.     Historische Orts-/Straßenbeschreibung

6.     Stichworte in Bearbeitung

 

A. Recherche

Bitte an Presse: Bitte um Mithilfe bei Klärung von Mythen

Der Riese von Poll, geheime Fluggeräte in Westhoven: Zeugen gesucht

 

Aus neu entdeckten Dokumenten geht hervor, dass in Köln einmal das größte Flugzeug der Welt im Bau war und dort auch das erste deutsche Flugzeug nach dem zweiten Weltkrieg konstruiert wurde. Jetzt versucht ein Heimatkundler, damit verbundene Mythen endgültig aufzuklären.

Am 15.09.1919 entdeckte eine Interallierte Kontrollkommission, die u.a. für die Abrüstung Deutschlands nach dem Ersten Weltkrieg on den Siegermächten gebildet worden war, Teile eines für diese Zeit gigantischen Flugzeuges. Es hatte die Größe ungefähr einer heutigen Boeing 707. In den Berichten wird ein Werksgelände der Fa. Mannesmann-Mulag in Köln-Poll als Auffindeort angegeben.

Bereits 1979 wies der Kölner Archivar Gebhard Aders in einem Heft des Geschichtsvereins Rechtsrheinisches Köln auf einen geheimen Bau um 1919 von ferngesteuerten Lufttorpedos in einem Mannesmannn-Mulag-Werk in Köln-Porz-Westhoven hin. Diese wurden auf dem Truppenübungsplatz Wahner Heide getestet.

 Laut Unterlagen des Kölner Luftfahrtarchivs wurde Anfang der 50er Jahre das erste deutsche Nachkriegsflugzeug in Westhoven in einer Garage bzw. auf der Straße gebaut und auf Straßen der Umgebung getestet.

 Hans Burgwinkel, Poller Hobby-Historiker und Gründer des virtuellen Poller Heimatmuseums, versucht nun durch einen öffentlichen Aufruf, Zeitzeugen und Belege zu finden. Hierdurch sollen mögliche Zusammenhänge gefunden, Ortsangaben verifiziert und Vermutungen belegt bzw. widerlegt werden: „Es wird Zeit, dass mit Mythen aufgeräumt wird und Klarstellungen erfolgen“

 Ziemlich sicher erscheint, dass der sog. „Riese von Poll“, auch als „Poll-Giant-Triplane“, „Mannesmann-Poll-Dreidecker“ oder „Brüningsches Riesenflugzeug“ bezeichnet, nicht in Poll gebaut wurde. Hans Burgwinkel fand über eine Quelle in Litauen Bilder aus dem Deutschen Technikmuseum Berlin, die die Anlieferung von Bauteilen im Frühjahr 1918 von Hanau/Main in das Werk der Firma Mannesmann-Mulag in Westhoven zeigen. Nach seinen Informationen gab es kein Mannesmann-Werk zu diesem Zeitpunkt in Poll, auch andere Werkgebäude kommen hierfür nicht in Frage, da sie erst später gebaut wurden. Erstaunlich ist allerdings, dass die alliierte Militärkommission das Rad in Poll gefunden haben soll. Möglichweise wurde es auf einem geheimen Abtransport im Güterbahnhof „Poller Holzweg“ abgefangen. Da Rumpf und Tragflächen des Flugzuges jeweils ca. 50 m groß waren und zudem auch kleinere Flugzeuge in Westhoven auf einer Wiese gelandet und gestartet sein soll, kann dies in den dörflichen Umgebungen von Poll und Westhoven nicht unbemerkt geblieben sein.

 Diese Bilder wurden ausnahmsweise für eine einmalige allgemeine Presse-Veröffentlichung vom Deutschen Technikmuseum Berlin freigegeben, um neue Erkenntnisse über das geheimnisvolle Riesenflugzeug zu erlangen.

 Seit 1917 arbeiteten der schwedische Konstrukteur Villehead Forssman und die Firma Mannesmann im Auftrag des Reichsmarineamtes zudem an ferngesteuerten Lufttorpedos. Forssman war 1917 nach Köln umgezogen und übernahm später die Leitung der Flugzeugentwicklung im Mannesmann-Mulag Werk Westhoven. In den veröffentlichten Unterlagen der Firma Mannesmann finden sich keine Hinweise auf diese Fluggerätentwicklungen in Westhoven. Lediglich der Bau von Kraftfahrzeugen wird erwähnt.

 Interessanterweise, so Burgwinkel, gab es nach dreißig jähriger Pause in Westhoven eine Fortsetzung der Flugzeugentwicklung. Hanno Fischer entwickelte dort angeblich das erste deutsche Nachkriegsflugzeug. Dies war allerdings so klein, dass es in einer Garage geparkt werden konnte. Für Tests benutzte er laut der Kölner Luftfahrtchronik von Heribert Suntrop Straßen in Westhoven und Ostheim sowie Teilstücke auf zerbombten Autobahnen. Laut Wikepedia soll er sogar bereits  1949 mit dem Bau des Flugzeuges begonnen haben.

 Es kann Zufall sein, dass dies gerade in Westhoven geschah, aber möglicherweise bestehen Verbindungen zu der früheren Fluggeräte-Tradition in Westhoven.

 Nähere Informationen sowie ein Bild des gefundenen Rades finden sich im Internet-Lexikon „Wikipedia“ http://de.wikipedia.org/wiki/Riese_von_Poll, der Internetseite „Geschichte der Kölner Luftfahrt“ http://www.koelner-luftfahrt.de/1950_start.htm und dem virtuellen Poller Heimatmuseum http://www.poller-heimatmuseum.de/ .

 In diesem Zusammenhang interessiert sich Burgwinkel auch für Informationen über den Autobau bei Mannesmann-Mulag in Westhoven. Er weist darauf hin, dass hier keine Verbindungen zur Autofirma Citroen bestehen, die sich um 1926 in zuerst in Poll ansiedelte und nach dem zweiten Weltkrieg nach Westhoven zog.

 Es ist unwahrscheinlich, dass die verschiedenen Aktivitäten unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchgeführt werden konnten. Wer hierzu direkt oder indirekt nähere Angaben machen kann, wird gebeten, sich mit Hans Burgwinkel  telefonisch 0221- 835 836 oder über die Kontaktseite des Poller Heimatmuseums http://www.poller-heimatmuseum.de/ in Verbindung zu setzen.

 A1 Nachträge

Aufgrund der Veröffentlichung im Kölner Wochenspiegel / Porz Aktuell vom 30.03.2011 (VIELEN DANK!) meldete sich ein Nachbar aus Westhoven. Danach war die Garage in der Amselstrasse in Westhoven und die Flugversuche fanden nicht in Westhoven statt, sondern auf einem Feld in Höhe der heutigen Alberty-Kiesgruben. Dorthin wurde der Flieger mit einem VW gescvhleppt und z.T. auch in den Flug gezogen. Einmal machte er beim Start einen Salto-Rückwärts. Sonst wurde auf einer Piste des ehemaligen Flughafens Ostheim geübt.

Es gab auch mehrfach Ärger mit Polizei und den Engländern wegen der verbotenen Flugversuche - auch Nachbarn beschwerten sich über den Motorenlärm (alter Porschemotor).

Flugzeugarbeiten begannen ab 1951 nach dem Bau der dortigen Kasernenausweichwohnungen....

Er baute "kleine dreieckige Flugzeuge, Nurflügler etc."...

Über ihn fand ich auch Hanno Fischer perönlich, mit dem ich kurz telefonierte. Er ist heute noch Berater im Flugzeugbereich. Er bestätigte auch die Angaben seines Nachbarn.

Es bestehen allerdings keinerlei Beziehungen zur Familie Mannesmann bzw. Forssman oder dem Mannesmann-Mulagwerk in Westhoven. Die Nähe war reiner Zufall.

 

ich erhielt auch weitere Hinweise auf die Familie Mannesmann, die später auch die Firma Mannesmann-Multiblitz in Westhoven gründete...

 

....ebenso auf den Ex-Pressechef von Citroen Deutschland Immo Mikloweit, der in vielerlei historischen Bereichen aktiv ist ist und etliches geschrieben hat, u.a. auch über den Automobilbau im Porzer Raum.

 

 

 

Geschichten

1. Dunkle Zeiten

Ein dunkles Kapitel in Poll ist die noch immer etwas mysteriöse Reichskristallnacht am 10.11.1938 in Poll. Hier zog ein jugendlicher Mob durch durch Poll, zerstörte Eigentum ansonsten beliebter und gut integrierter jüdischer Mitbürger..... siehe hierzu auch Schulchronik unter Menuepunkt "Suche"

Die Aufarbeitung dieser Zeit ist sehr schwierig, da es sich hierbei z.T. um bekannte Poller handelte, die sich nach dem zweiten Weltkrieg wandelten , bzw. nur in einer Art "unbeschreiblicher jugendlicher Wahnsinn"  handelten (eigentlich kann man dies nicht beschreiben, geschweige denn entschuldigen) und die sich später um Poll sehr verdient machten.

Sobald man recherchiert, stößt man auf Schweigen....oder auf hetzerische und polemische Angriffe sowohl von "Symphathiesanten" als auch von entschiedenen Gegnern.

Persönliche Anmerkung vonn Autor Hans Burgwinkel:

"Ich habe lange gezögert mit diesem Bereich - wie andere Poller auch - weil man mit Sicherheit angegriffen wird, manchmal wegen unglücklicher Wortwahl oder zuwenig Distanzierung etc. Aber deshalb kann und darf das Thema nicht verschwiegen werden - und ich bitte um sachliche Diskussion, Gerne bin ich auch bereit, Anregungen anzunehmen und umzusetzen"

Es war ein schier unbeschreiblicher, menschenverachtender Akt - eins scheint jedoch sicher zu sein: es wurde kein Kind mit dem Kinderwagen aus einem Fenster geworfen - es war ein Kinderwagen mit Puppe oder nur ein Puppenwagen. (wobei dies noch nicht einmal der Ansatz einer Verteidigung oder Entschuldigung sein soll)

Interessant ist, dass laut einem Gespräch mit dem inzwischen verstorbenen T... im Jahre 2009 selbst ein "Poller SA-Mann" (Ge...) den wütenden Mob stoppen wollte - ebenso ein anderer Parteignosse, Mitarbeiter bei der Parteizeitung "Westdeutscher Beobachter", (Br....). Aber auch sie verhinderten nicht (oder konnten/wollten nicht), dass einige jüdische Mitbürger später aus Poll verschleppt und ermordet wurden.

Dies wurde mir auch später von anderen älteren Pollern bestätigt (wobei allerdings zwar die Gegenwehr bestätigt wurde - aber nicht unbedingt als "massiv" bezeichnet wurde.

T., Jahrgang 1923, Landwirt und Kaufmann, war bis zum Verbot (19...?) Mitglied der kath. Jugend in Poll, später 2 Jahre im Jungvolk, "ca 3 1/2 Jahre Soldat und in Gefangenschaft". Nachdem dem Krieg setzte er sich -  bis noch kurz vor seinem Tod 2010 - engagiert für viele Poller Belange ein, z.B. in der Kirche, bei den Schützen und im Bürgerverein.

Andererseits ist zu betonen, dass einzelne jüdische Mitbürger (z,B, Familie Marx) aus jener Zeit, die trotz Verfolgung - die aber nicht wie andere  ermordet wurden - noch bis vor kurzem nach Poll kamen, um alte Freunde zu besuchen. Wenn sie "verzeihen" (das ist sicherlich nicht der richtige Ausdruck) können, sollten wir uns heute auch Gedanken machen, wie sich das alles so entwickeln konnte und wie man sowas verhindern kann...

Insbesondere hinsichtlich der Jugend ist die leichte Verführbarkeit zu berücksichtigen - dies setzt sich ja sogar bis in die heutige Zeit fort.

... und wie schnell werden einzelne Menschen, Gruppen oder Nationialitäten pauschal diskriminiert und es dann dann pauschal zurückgeschlagen, wobei dann auch Menschen, die es dem Grund nach "gut" meinen, zu hasserfülten Mitbürgern bis hin Kriminellen werden. Das Grenzcamp auf den Poller Wiesen sollte jedem als mahnende Erinnerung dienen. Hier war z.B. an einem Tag, der gesamte Ort Poll von Polizei abgeriegelt und man kann nur mit Personalausweis nach Poll hinein.....Hier wütete auch ein (fremder) Mob in Poll, aber es war kurz davor, dass auch Poller "zum Mob" wurden - und beide Seiten hatten dem Grunde zumindest teilweise  berechtigte Gründe....

Dies kann allerdings nicht mit der Nazizeit verglichen werden, da damals systematisch gehetzt wurde und die meisten - zumindest schweigend - folgten....aber wir sollten nachdenken.....

Angeblich (laut meinem Vater) war mein Großvater, Panne-Schäng, einer der ersten die hier in Poll der neuen Partei beitraten. Als allerdings die jüdischen Mitbürger, insbesondere Familie Marx auf der Salmstr. angegriffen wurden, trat er aus Protest wieder aus mit den überlieferten Worten " Die han doch kenem jet jedonn - dat sinn doch uns Fründe..." Als Konsequenz wurde er als bis dahin relativ erfolgreicher Inhaber eines Klempner- und Dachdeckerbetriebs von den Nazis benachteiligt bis hin zu Konzessionsentzügen bzw. Zwangsabordnung in den Osten (aber das ist eine Geschichte - mit entsprechenden Belegen).

Auch meine verstorbene Ex-Schweigermutter K. erzählte, dass es nach den schelchten Zeiten in der Weimarer Republik mit Arbeitslosigkeit und Inflation, für die Jugend aufregend war, etwas gemeinsam zu unternehmen, Fahrten in die Umgebung oder in die Natur zu machen, Nützliches zu lernen und Freunde zu gewinnen. Das dies eine moderne Art der Rattenfängerei bzw. später sogar Kriegsvorbereitung war, fiel keinem auf oder wollten niemandem auffallen - auch dies wurde mir von vielen Jahrgängen aus den zwanziger Jahren bestätigt - auch hinsichtlich der Hitlerjugend (HJ). Über die HJ in Poll mehr in einer anderen Geschichte....

"Verfolgt" wurden in der Nazizeit auch Sozialdemokraten. Hier in Poll litt insbesondere die Familie Degen mit der  Gaststätte "Zum Schmahl" darunter...

 

Der erste Bericht überr Misshandlung von Juden stammt aus dem Jahr 1745, wobei Umfang und Hergang m.E. noch unklar sind. Simons schreibt. " Drei fremde Judenwaren am 29. September 1745 von Rodenkirchen nach dem Fischerdorfe übergesetzt und in den Weiden am Rhein misshandelt und beraubt worden...."

Allerdings wird dann eine Klage "der juden  Marcks, Neumarck, Abrahamen, Meyer und Salomon Moyses" zitiert. ...

Als Missetäter wurden ein Schuster und ein Schneider identifiziert...

 

 

2. Brücken

Der erste Rheinübergang In Köln nach dem zweiten Weltkrieg war in Poll.

Die amerkanische Armee hatte bereits am 6. März. 1945 das linksrheinische Köln erobert. Rechtsrheinisch war sie über die Brücke von Remagen auch nach Köln vorgedrungen, das sie rechtsrheinisch bis zum 15 April eroberten . Daher wurde am 16.März 1945 eine Pontonbrücke - ungefähr in Verlängerung der Schönhauser Straße in Bayenthal - nach Poll errichtet, die sie zunächst für militärische Zwecke benötigten. Nach ein paar Tagen durften auch Zivilisten passieren - allerdings erst nach Desinfektion und nach Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung. Er wurde in einem Gebäude (Kantine?) der Firma Schütte mit Desinfektions- und Floh(?)puder vollgestaubt.

. Lt. Helmut Signon, Brücken in Köln am Rhein, S. 78, wurde sie zunächst nur von den Amerikanern genutzt, aber "zeitweilig auch für Zivilpersonen freigegeben, die sich vor Betreten der Brücke mit DDT-Puder bestäuben lassen mussten" (andererseits hatten die Amerikaner auch eine Pontonfähre von Deutz zur Innenstadt in Betrieb....) WO WAR DIESE GENAU ????

Bilder können aus urheberrechtlichen Gründen (noch) nicht eingestellt werden - werden allerdings nicht öffentlich auf der Seite "Insider" für "wissenschaftliche Zwecke" vertraulich eingestellt.

Sie wurde schnell wieder außer Betrieb genommen, da ab Juni 1945 die "Amerikanerbrücke" , eine Holzbrücke auf Doppelpfahljochen, als Ersatz für die Deutzer Brücke  und ab  Juni 1946 die englische Pattonbrücke in Höhe der Bastei zur Verfügung standen.

um 1950 (?) hatten auch die Belgier eine Pontonbrücke in Betrieb, über die Poller KInder schon mal illegal liefen....

eine weitere Pontonbrücke hatten die Begier zu Übungszwecken etwa um 1960 an der Panzersraße gebaut. Ansonsten übten die belgischen Pioniere auf dem Übungsgelände in Westhoven, wo sie einen eigenen Hafen hatten.

die eingestürzte Südbrücke wurde nach dem Krieg 1945 /46 provisorisch befahrbar gemacht. Sie wurde auch von Pollern als Rheinübergang genutzt. Allerdings fiel der eine oder andere ins Wasser, weil die Bohlen auf der Brücke entweder zuviel Abstand hatten bzw. brüchig waren.1950 wurde sie nach alten Plänen wieder hergestellt

 

3. Fringsen

Die Südbrücke war auch deshalb früh befahrbar gemacht worden, weil die Braunkohle (bzw. Briketts und Kohlen)aus dem linksrheinschen inden rechtsrheinischen Raum, vor allem zum Verschiebebahnhof Gremberghoven, transportiert werden musste. Anschließend konnten die Züge über den Eisenbahndamm  nur einsprurig und sehr langsam fahren. Dies war dann die beste Gelegenheit, für Poller und andere dort Kohle zu "fringsen" (Verharmlosung von Kardinal Frings zum "stehlen")

 

4. Roter Baron

bei Schütte war ein Verwandter von Baron Richthoven (berühmter Kampfflieger im 1. Weltkrieg, "Roter Baron") als Ingenieur beschäftigt - er wurde manchmal sogar per Boot von seinem Wohnsitz  Marienburg nach Poll gebracht.

 

5 Schwimmen im Rhein

Auch hier in Poll (siehe Heimatseiten Zündorf: Schwimmen) schwammen Jugendliche über den Rhein und auf Schiffe...Mein Vater berichtete, dass er und sein jüngerer Bruder Josef sogar unter Schiffen (jeweils letzter Schleppkahn) durchgetaucht seien...

 

6 Badeanstalt

1905 erfolgte eine Bitte der Poller Bürgerschaft (Geschäftsführender Ausschuß einer von Kredit-anstalten, Bauern-, Bürger- und katholischem Volksverein einberufenen öf-fentlichen Versammlung) um Anlage eines gefahrsicheren Badeplatzes am Rhein. Hieraus entstand wahrscheinlich die schwimmkende Badeanstalt Linden an der Südbrücke....

1923 erfolgte eine Beschlagnahme der früher in Poll gelegenen Rheinbadeanstalt durch die Besatzungsbehörde

 

Bademeister war dort ... Fehr.....

7 Strandbad

Es gab 1924 einen Kostenüberschlag zur Errichtung zweier Strandbäder auf der rechten Rheinseite, desgl. für die Herstellung einer schwimmenden Absperrung zwischen den Buhnen 1-2 oberhalb Polls,am Fischerhaus ?

 Am 19. März 1931 beklagte sich der Bürgerverein über die „jährlich zunehmende Erweiterung des Strandbades, das bald den ganzen Poller Rheinstrand zum Nachteil der die Erholung suchenden Poller Bevölkerung einnehmen würde.“ S.171. Kleinertz, Zweckverband Rechtsrheinischer Vororte 1925-1931 in Rechtsrheinisches Köln Bd 35

  Der „neue“ Entwurf der Bäderplanung für Köln, der 1955 dem Sportausschuss vorgelegt wurde,637 Dezernent Dr. Franz Vonessen und der Stadtverordnete Dr. Braubach äußerten sich mehrfach indiesem Sinne. Z.B. VRK vom 20.5.1954, S. 267.638 Nach seinen Berechnungen kamen „auf ein Schwimmbecken im Jahr 1939 147.000 Besucher, 1952252.000, auf eine Wanne damals 643, heute 1864, auf eine Brause 1206 und heute 3516. Also eine erhebliche Steigerung der Inanspruchnahme und trotzdem ein erheblicher Rückgang, wenn man die Bevölkerung zugrunde legt.“ VRK vom 20.5.1954, S. 267. 200 orientierte sich weiterhin an diesen Werten.639 Neben den sechs Hallenbädern640 sollten die Garten- oder Freibäder in erster Linie entlang des Rheins entstehen, „um nun doch ein Baden in der Nähe des Stroms in der dort guten Luft zu ermöglichen“.641 Ein zweiter „Kranz“ sollte sich entlang dem Grüngürtel erstrecken.642  641 Dazu gehörten ein Freibad in der Mülheimer Heide, das städtische Freibad Riehl, ein Gartenbad in der Nähe des Fordturmes (Thermalbad), im Hindenburgpark und am Poller Fischerhaus. Quelle http://www.zbsport.de/Hochschulschriften/Dissertationen-Internet/2006/Gabi_Langen/DissLangen.pdf

Als 2004 wiederum ein Strandband / Beachclub in der Nähe des Südbrücke gebaut werden sollte, sprach sich der Bürgerverein dagegen aus

 

6. Erntedankfest Sandberg

HJ

7. Schutzgänge unter Poller Damm

 

 

 Leute

Berühmte Poller:

Eine bekannte Poller Familie sind die Florins. Peter Florin, 02.10.1921 einer ihrer Verwandten, wurde stellvertretender Außenminister der DDR und ständiger Vertreter bei den UN. Sein Vater war Wilhelm Florin KPD-Funktionär und Reichstagsabgeordneter...

Josef Burgwinkel  9.Juni 1895 in Deutz, gest. 10. Nov. 1966 entstammt dem Burgwinkel-Clan aus Poll und war deutscher Opernsänger und Schauspieler.

Kölsche Berühmtheiten und Originale

Heinz-Ludwig Busbach, Karnevalsprinz 1991

Hans Peter Schnepf Jungfrau 1991

Hans-Jürgen Köber, Kölner Bauer 1999

Franz Schmitz, Kölner Bauer 1989

  

Herings-Düres

lokal "berühmt":

Heinz Baum

Dr. Deckers

Friedhelm Droop

Toni Geller

Harald Heisterkamp

Johannes Pütz

Hans Türk

Schlömer, Fährmann / Retter

Schlömer, verprügelte Franzosen ?

Horst Winkler

 

 

Musiker Keul, Lammers

 

Poller Originale

Künne Ühm, Fehr, einer der letzten Poller Fischer

Curry-Fritz, hatte lange eine beliebte Imbussbude Am Schnellert, organisierte über viele Jahre legendäre Karnevalssitzungen in der Aula der GGS Poller Hauptstr. mit kölschen Karnevalsgrößen, die er auf seine eigene besondere Art zu Auftritten mit Minigagen in Poll überredete...

Heinz Schlömer, Gastwirt, früher Fussballspieler, dessen Name in Bundestrainer Sepp Herbergers berühmtem Notizbuch für den Nationalkader stand.

Panne-Schäng

 

 

Künstler

Kettenbach

 

Die ersten bekannten "gemeinen" Hausbesitzer in Poll, 1694 (lt Simons)

 

Krieg am Bergh

Henrich Wermerßkirchen

Diene? Widdich

Balthsar Fischer

Thonneß Roßell

Johann Wernerß

Jacob Keyll

Johan Steinbuch

Gerhart Sommer

Pieter Mörß

Reinart Müller

Pieter Strunger

Thonneß Kürten

Christ. Westhoven

Pieter Klein

Thonneß Hackenbroch

Diederich Eßer

Franz Urbach

Johan Herkenrath

Johan Wolf

Engel Rolshoven

Arnolt Bruck

Herman Sourth

Herman Klochens

Goddert Mörß

Jakob Rodenkirchen

Röttger Müller

Johan Leyber

Michael Gymborn

Wilhelm Sommer

 

 

 

 

ehemalige Vereine

Akordeonorchester EWA

BDM

HJ

Jünglingsverein

Kameradschaftlicher Unterstützungsverein zu Poll

Kdf

Maiverein "Geloog" => Poller Maigeloog

Malteser Jugend Poll

Männergesangverein resp. Männerchor Poll

Männergesangverein Cäcilia Poll => Kirchenchor

Poller Spar- und Darlehnskassenverein => Kölner Bank

Tauben

Theatergruppe "Die Zündhölzer"

 

 

Historische Orts-/Straßenbeschreibung

Auf dem Sandberg

Milchverkauf Reucher ?

 

 

 

 

Schenkspfad

Milchausschank am Fenster Schenkspfad 7

 

Poller Hauptstr.

ehemalige Hauptgeschäftsstraße mit Salmstr.

- Poller Schule

- Kindergarten

Poststelle + Gasthaus

 

Weingartengasse

 

Müllergasse

erste Poller Schule

erste Gaststätte

 

Poller Kirchweg

Fränkischer Friedhof

 

Rolshover Str.

Rolshover Hof

fränkischer Bauernhof in Kleingärten

 

 

Salmstr.

Wolfsgasse

Erstes Poller Bankgebäude

 

Siegburger Str.

"Chaussee"

 

Bunker

im Krieg nicht fertig geworden

 

Bünger

Jägerhof

Tankstelle

Rolshoven

Windmühle