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Informationssystem "Markante Punkte am Rhein"

(urheberrechtlich geschützt- kommerzielle Verwendung und Verwendung bei bezahlten Führungen ohne Genehmigung untersagt)

Am Montag 07.03.2016 eingeweiht - wird auf der Seite noch laufend ausgebaut....

 

Die neue große Übersichtstafel am Poller Fischerhaus ist vor kurzem vorgestellt / eingeweiht -

Daher noch keine detaillierten Infos über weitere Punkte

 

Gleiches trifft für die Teil-Tafel Nr. 2 an der Südbrücke zu

 

 Text aus Rundschau

 

POLLER HEIMATMUSEUM

Geschichtsträchtige Fotos zusammengetragen

Mehrere tausend Fotos und Schriftstücke, die die Historie von Alt-Deutz und Poll dokumentieren, umfasst der Bestand des "Poller Heimatmuseums".

Hans Burgwinkel, gleichzeitig "Reihmeister" beim Poller Maigeloog, ist sozusagen in Alleinperson das Heimatmuseum. Er hat geschichtsträchtige Fotos zusammengetragen und diese über den ,Förderverein Historischer Park Deutz' der Öffentlichkeit präsentiert. Die Reaktionen waren positiv, so dass Burgwinkel begann, auch vieles über das alte Deutz zu sammeln - Poll und Deutz sind eng miteinander verbunden, wie er betont.

Fündig wird er häufig in Südamerika, China oder Kasachstan , wo die Nachfahren früherer Auswanderer oder Kriegsflüchtlinge leben.

Burgwinkel hofft zudem, irgendwann einmal eine Info-Straße zur Würdigung des Kölner Eisenbahnwesens auf der Rampe zwischen dem Deutzer Bahnhof und der Hohenzollernbrücke einrichten zu können. Die Eisenbahn-Geschichte Kölns sei so vielfältig, dass sie zweifellos eine öffentliche Wertschätzung verdiene.

Das Poller Heimatmuseum hat eine feste Ausstellungsfläche im "Cologne Sportspark" am Poller Weg 1, direkt neben der Autobahnausfahrt A4 Poll / Porz. Das Restaurant ist täglich geöffnet in der Zeit von

9 bis 23 Uhr. (hoe)

 

 Kölnre Stadt Anzeiger 16.08.2016

Mord und Totschlag in Poll

GESCHICHTE Neue Schautafeln vermitteln Wissenswertes am Rheinufer

VON CHRISTIAN LEINWEBER

Poll. Eine enthauptete Haushälterin, erschlagene Kosaken und ausgeraubte Juden - auch Blutrot gehört zur farbigen Poller Geschichte. Einer, der sich bestens damit auskennt, ist Hans Burgwinkel, Leiter des Poller Heimatmuseums. Sein Wissen gibt er nun mit detaillierten Informationstafeln weiter, die in der Nähe des Rheinufers stehen. Darauf sind jene Orte im Umkreis von rund 300 Metern markiert, an denen sich im Laufe der Zeit Geschichtsträchtiges in Poll ereignet hat. Der Clou: Per QR-Code können ausführlichere Informationen zu den durchnummerierten "markanten Punkten am Rheinufer" auf der Internetseite des Heimatmuseums abgerufen werden.

Fünf Tafeln geplant

Insgesamt fünf Tafeln sind geplant, zwei stehen bereits - und machen Spaziergänger mit Ereignissen aus dem Stadtteil sowie ehemaligen Bauwerken bekannt. Gegenüber dem Gebäude der Wasserschutzpolizei, nahe der historischen Drehbrücke, befindet sich die erste Tafel, an der Südbrücke die zweite. Wer sich eine Übersicht über die insgesamt 100 von Burgwinkel recherchierten Punkte verschaffen will, der sollte das Poller Fischerhaus aufsuchen: Dort wurde die an der Außenwand hängende große Übersichtstafel, die alle Punkte der Tafeln vereint, eingeweiht.

Sieben Jahre hat Burgwinkel für die Informationen auf den Tafeln unter anderem in Büchern und im Internet recherchiert. Dazu angespornt wurde er von den Pollern selbst. Noch gesucht werden Sponsoren für einige der zukünftigen Tafeln.

www.poller-heimatmuseum.de

 

Kölner Wochenspiegel

 Markante Punkte entdecken

Zwei weitere Tafeln von Initiator Hans Burgwinkel wurden in Poll eingeweiht

Poll (kg). Viel Lob und Anerkennung erhielt Hans Burgwinkel für sein Engagement, das an mehr als 100 "markanten Punkten" in Deutz und Poll nachvollzogen werden kann. 

Zu den geschichtlichen Stellen erklärte Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, dass es eine Tafel bereits am Deutzer Hafen in Höhe der Feuerlöschbootstation gibt und zusätzlich zur Übersichtstafel am Poller Fischer eine weitere Teiltafel an der Südbrücke aufgestellt wird. Scho-Antwerpes lobte Initiator Burgwinkel, auch SPD-Parteikollege und Bundestagsabgeordneter Martin Dörmann sprach Anerkennung aus: Burgwinkel sei die Seele und der Organisator des Heimatmuseums, "er ist der Heimatkundler hier". Ute Ahn, Vorsitzende des Bürgervereins, erklärte: "Wir sind stolz auf die Arbeit von Hans Burgwinkel und sein Heimatmuseum". Er sei jemand, der Geschichte aufrechterhält.

Ebenfalls gewürdigt wurden Lynda und Frank Schneider, die Sponsoren der beiden Tafeln. Lynda Schneider betreibt das "Poller Fischerhaus". Die große Übersichtstafel ist an der Außenwand (am Eingang links) angebracht und so unter anderem für Gäste, Besucher des Campingplatzes und für die zahlreichen Nutzer des Weidenwegs einzusehen. Die "markanten Punkte" könnten aufgrund ihrer Vielfalt interessant für Schulausflüge sein. Sie reichen in der Zeit zurück bis zum "Siegburger Thor", zu einer Gierponte, einer sogenannten "fliegenden Brücke". Es geht um einen Doppelmord Anfang des 18. Jahrhunderts, es geht zur mutmaßlichen Stelle des ehemaligen Deutzer Galgen, zu einem Flakbunker, zu zwei Stellen von Strandbädern und dorthin, wo sich früher eine Sauwiese und eine Kuhtränke befanden. Der mögliche Erkundungspfad führt in die Nachkriegszeit und zu Flugversuchen auf der damals teilweise zerstörten Rampe der Rodenkirchener Autobahnbrücke, er würde zu den EU-Mafischbesatzstellen führen und ebenfall zum geplanten neuen Viertel am Deutzer Hafen.

Der Bundestagsabgeordnete Martin Dörmann betonte das finanzielle Engagement Burgwinkels für das Poller Heimatmuseum im Cologne Sportspark (Poller Weg 1), das nach rund 8 Jahren Vorbereitung mehr als 700 Bilder und Infotafeln zeigt. Linda Schneider meinte, dass "Hans" bei der Suche nach Sponsoren für die beiden nun eingeweihten Tafeln auf sie zugekommen war, und ihr Ehemann Frank, der sich in Poll sehr viel sozial engagiert, sofort sagte: "Ja, klar, machen wir". Über die Höhe des Engagements wurde Stillschweigen gehalten, Burgwinkel erklärte aber, dass eine Tafel zwischen 500 und 1.000 Euro kosten würde. Für drei weitere Standorte sucht er Sponsoren.

 

 

 

Einweihung der Informationstafel u.a. mit Andreas Hupke, Bezirksbürgermeister Innenstadt/Deutz; Caroline Wagner, Stadtplanungsamt; Hans Burgwinkel, Poller Heimatmuseum, Jens Laufenberg, Cologne Sportspark

 

Gesamtübersicht - wird in 4 bis 5 Teil-Tafeln - "Poller Wiesen", "Südbrücke", "Alt-Poll", "Autobahnbrücke" und evtl "Westhover Aue" aufgeteilt...

 

 

Teil-Tafel 1 "Poller Wiesen" ( südlich Feuerlöschbootstation am Dammrand Alfred-Schütte-Allee)

(im Aufbau - wird laufend noch näher erläutert, Bilder teilweise schon in Austellung im Sportspark Cologne)

 

  

 

 

1.           Ehem. Siegburger Thor

 Teil der Preußischen Befestigung Kölns auf Deutzer Seite, gepl ab 1815 gebaut 1818 -1824.

Am 14. Dezember des Jahres 1907 erfolgte die erste Sprengung desTores. Der Tag und das Ereignis wurden gefeiert als Symbol für eine neue Zukunft von Deutz, welches 1888 mit über 16.000 Einwohnern zu Köln eingemeindet worden war. Bürgermeister Max Wallraf (1859-1941, Kölner Oberbürgermeister 1907-1917) hielt an diesem Tag eine Festrede. https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-63688-20130403-3.

(Auf Plan in Ausstellung zu erkennen....)

2a, 2b    vermutl. ehem. Zollhäuschen

Gebäude, dessen Zweck unbekannt war - siehe Plan in Ausstellung

Nachts wurde auch das Siegburger Thor und frühere Tore geschlossen – die Wächter wohnten aber dann innerhalb der Festung Deutz

3.           Ehem. Zollschranke?

Unbekanntes Objekt, das sowohl eine Landmarkierung als auch eine Zollschranke gewesen sein könnte - siehe Info-Tafel in Ausstellung. Zur Markierung der südlichen Grenze des Deutzer Werths gegenüber des Poller Werths, das sich u.a. im Besitz von Pollern und der Freien Reichsstadt Köln befand (siehe Plan in Ausstellung)

4.           Ehem. Deutzer Windmühle

Auf Deutzer Gebiet gab es zumindest kurzzeitig eine Windmühle.

Laut dem Buch von Simons, Illustrierte Geschichte von Deutz, Kalk, Vingst und Poll, S. 16 ließ der Herzog von Berg am 27 April 1551 die neuerbaute Deutzer Mühle niederreißen. Möglicherweise im Gebiet der Straße  "Alter Mühlenweg" und eine neue Windmühle bei Poll erbauen siehe unten (Bilder und Plan in Ausstellung)

5.           Ehem. Eisenbahn nach Humboldt/Kalk

1867 wurde die erste Teil-Strecke der Bergisch-Märkischen Eisenbahn (BME) eingeweiht. Sie reichte nur bis ins heutige Messegelände,

1882 wurde Strecke verlängert bis „Deutzer Brücke / Pontonbrücke und Hotel Bellevue als Bahnhof „Brückenbahnhof Deutz“ aus /umgebaut (mit Drehscheibe) „Deutzer Eisenbahnjammer“  - sicherlich, weil die BME eine Verbindung (zwar über eine Pontonbrücke, aber z.Tl. mit Pferdedroschken) zu den linksrheinischen Gebieten/Bahnhöfen brauchte

1884 Verlängerung am Rhein entlang und am Siegburger Thor abbiegend  bis zur Maschinenbauanstalt Humboldt

Diese wurde 1913 stillgelegt (Bilder siehe Ausstellung)

 6.           Ehem. Preußische „Fortifikation“

Auf einigen historischen Plänen ist hier "Fortification" eingetragen. Aber niemand scheint hierüber Näheres zu wisssen - allerdings war hier auch ein "Pontonier"-Übungsplatz der Deutzer Pioniere. die mit Pontons Flußübergänge bauen konnten (Fotos siehe Ausstellung)

7.           Ehem. Sicherheits- bzw. Brückenhafen

Der durch die Verlandung des Schnellerts (Nebenarm des Rheins der durch zwei Inseln - Poller Werth und Deutzer Werth - vom Hauptstrom abgetrennt war) entstandene Naturhafen wurde als Sicherheitshafen für Schifffe bei Hochwasser und Eisgang genutzt sowie als Lager für die Pontons/Schiffe der "Schwimmenden Brücke" (siehe Plan in Ausstellung)

8.           Drehbrücke

1907 mit dem Bau des Deutzer Hafens erbautes technisches Denkmal

https://de.wikipedia.org/wiki/Deutzer_Drehbr%C3%BCcke

9.           Ehem. Deutzer Werth (Insel)

Insel, die zusammen mit dem Poller Werth den "Schnellert" schuf, einen Nebenarm des Rheins. Das Deutzer Werth gehörte zu Deutz, das Poller Werth verschienden Eigentümern - wuchs später zusammen zu den sog. "Poller Weyden" /"Poller Wiesen" siehe Plan in Ausstellung

10a. Wachstation Feuerlöschboot

1921 wurde das erste Feuerlöschboot vom Rheinauhafen in den Deutzer Hafen verlegt, 1956 baute die Berufsfeuerwehr Köln eine Löschbootstation, 1967 Indienststellung eines landeigenen Bootes "Hydra", 1979
Beschaffung eines Personenrettungsbootes "Ursula", 1984 Indienststellung des heutigen stadteigenen LB10-1 „Branddirektor Hans“ http://www.flb-koeln.de/station.html

10b. Station der Wasserschutzpolizei

Die Station wurde vom Rheinauhafen in den Deutzer Hafen verlegt. Sie besitzet drei Streifenboote WSP 3, 6 und 9 

http://bos-fahrzeuge.info/einsatzfahrzeuge/24082/NW_-_Koeln_-_WSP_3_6_9/photo/24082

Organisatorisch gehört die Kölner Dienststelle zum Polizeipräsidium Duisburg. Mit drei Booten und einem 35-köpfigen Team ist sie eine der größten in NRW und übernimmt nachts den Dienst für die kleineren Dienststellen in Leverkusen und Bonn. Dann kommen zu den 40 “eigenen” Kölner Rheinkilometern insgesamt 80 weitere.

11. Ehem. geplantes Rheinrestaurant

Beim Bau des Deutzer Hafens war auch ein großes Restaurant in Höhe der Drehbrücke geplant, das auf Stützen in die Poller Wiesen ragte. Bild zur Zeit nur in Sonderausstellung Deutz - wird evtl. wieder bei Workshop Deutzer Hafen zu sehen sein und bei Deutzer Kastelllfest

12. Ehem. Deutzer Schützenplatz

Deutzer Schützen "St. Sebastianus Schützenbruderschaft Deutz e.V. gegr. vor 1463"

Der Schützenplatz lag vor den Toren von Deutz in Richtung Poll - als die Poller Wiesen durch Verlandung und Wasserbaumaßnahmen entstanden, dehnt er sich auf die Wiesen aus. Es wurde dann sogar eine Brücke über den damals - noch/schon - schmalen Schnellert gebaut  Es war lange Zeit das größe rechtsrheinische Fest in Köln und zog Besucher von überall her an - Bilder und Plan siehe Ausstellung http://www.st-seb-deutz.de/

 13. Deutzer Hafen (Nummerierung falsch!)

Der Deutzer Hafen ist historisch zu trennen von den ehemaligen Schiffsanlegestellen/Hafenanlagen am direkten Deutzer Rheinufer. Dort gab es Verladeienrichtungen in der Nähe der Hoehnzollernbrücke und bis vor einigen Jahrzehnten noch die Verladeanlagen auf der sog. "Deutzer Werft". Der "Deutzer Hafen". Er entstand durch die Verlandung des Schnellerts (Nebenarm des Rheins der durch zwei Inseln - Poller Werth und Deutzer Werth - vom Hauptstrom abgetrennt war) zunächst als Naturhafen, genutzt als Sicherheitshafen, Brückenhafen, Pionierübungsplatz und für eine Werft. 1906 wurd der Hafen fertiggestellt un dvile Firmen angesiedelt, von denen heute noch einige dort sind bzw. ihre Nachfolger. https://de.wikipedia.org/wiki/Deutzer_Hafen

Er soll zukünftig umgebaut werden zu einem neuen Wohngebiet, obwohl einige Betriebe dort noch verbleiben werden. http://www.deutzerhafen.com/

13.         Havarie 1885 des KD (Köln-Düsseldorfer)-Schnelldampfers „Germania“,

"Der Raddampfer Germania war ein Glattdeckschiff für den Personen- und Gütertransport. Das Schiff wurde 1841 als John Cockerill II auf eigene Rechnung von der Cockerill-Werft in Seraing, Belgien gebaut, um es anschließend am Rhein zu verkaufen. 1842 wurde es von der Preußisch-Rheinische Dampfschiffahrtsgesellschaft (PRDG) gekauft." Quelle Wikipedia

"Ab dem 16. Juni  1844 war die Prinzessin von Preussen zusammen mit den Schiffen Prinz von Preussen, Blitz und Donner im Schnelldienst von Straßburg nach Köln mit täglicher Abfahrt um fünf Uhr morgens. Diese Reisen sollten ursprünglich an einem Tag bewältigt werden, jedoch konnten die Fahrzeiten wegen Niedrigwasser und starkem Verkehr nicht eingehalten werden. Deshalb wurde ab dem 8. Juli 1844 Koblenz der Zielort. Am 3. August wurde der Schnelldienst eingestellt."

Er fuhr  gegen die Reste des nördlichen "Poller Kopfs" , der noch ein Stück in den Rhein ragte. Ein Modell stand in der Gaststätte "Zum Jägerhof" in Poll - auch "Poller Heimatmuseum" genannt (Vorläufer des heutigen Poller Heimatmuseums)

"Am 11. November 1885 lief die Germania abends bei dichtem Nebel bei den Poller Köpfen oberhalb von Köln-Deutz auf Grund und schlug leck. Am 30. November gelang es dem Dampfer Rubens das Schiff freizuschleppen und es zum Rheinauhafen zu bringen. Nach einer notdürftigen Abdichtung des Lecks fuhr die Germania mit eigener Kraft am 3. Dezember zur Reparatur in die Werft L. Smit & Zons in Kinderdijk. Ab Mai 1886 war das Schiff wieder im Einsatz."

https://de.wikipedia.org/wiki/Germania_%28Schiff,_1842%29

14.         Ehem. Kahnverbindung Weidenhaus <-> Köln, Rheingassenrampe. Auf einigen Bildern sind hier Frauen mit Fischkörben oder Milchkannen zu erkennen - obwohl es zweifelhaft ist, dass die Poller Frauen von hier nach Köln zum Verkauf von Fisch oder Milch übersetzten... Wahrscheinlicher ist, dass sie mit einer der Poller Fähren - weiter rheinaufwärts - fuhren. Näheres wird im Buch von Simons beschrieben... Es gab z.T. Streit mit Poller Fährleuten über diese Fährverbimdung, die zumindest zeitweise von einem Deutzer betrieben wurde. Deise endet jedoch mit einem Sieg der Poller... Bilder in Ausstellung

15.         Ehem. Standort des Weidenhauses, Dienstwohnung des Kölner Weidenwächters und Gaststätte(?). Da die Poller Weiden/Wiesen zur kommerziellen Holznutzung an die Stadt Kölnverpachtet waren, mussten die Poller Wiesen bewacht werden. Es kam regelmäßig zu Diebstählen von Weidentrieben (für Flechtwerk) und illegalem Baumfällen. Auf Bilder ist u.a. der Weiderwächter in Uniform und mit einem Gewehr zu sehen. Bilder in Ausstellung

16.  Ehem. Fähre Weidenhaus - Bayenturm Diese Fähre war interessant, weil sie linksrheinisch außerhalb der Stadt Köln (südl. Bayenturm) endete. Wahrscheinlich wurde sie meistens von den vom Fisch- bzw. Milchverkauf aus Köln zurückkehrenden Poller Frauen genutzt. Lt. Simons zogen die Fährleute ihre Boote vom linksrheinsichen Rheingassentor rheinaufwärts bis zum Bayenturm bevor sie übersetzten...

17.         Ehem. Grenze zwischen Poll und Deutz - ungefährer Verlauf. Auf der anderen Rheinseite lag sie stets südlich des Bayenturm. Rechtsrheinisch erfolgten im Laufe der Jahrhunderte immer wieder mal "Korrekturen". Poll gehörte meist zu Deutz und damit zu Chur-Köln (seit der Schlacht von Worringen getrennt zu sehen von der FReien Recihsstadt Köln). Zeit weise aber auch zum Herzogtum Berg. Von den Streitereien untereinader war auch oft Poll einbezogen- manchmal positiv manchmal negativ. Beispiele Windmühle, Galgen, Fähren, Gierponte, Preußische Brücke etc.

18a. Endpunkt für kurze Zeit der Köln-Deutzer Gierponte auf Poller Gebiet, der „Fliegenden Brücke“ zwischen Köln und Deutz vom 3. März 1791 bis 29. Juli 1793.1674 w in Deutz eine sog Gierfähre /Gierponte/"fliegende Brücke" eine an festen Seilen im Fluß verankerte Fähre in Betrieb genommen worden. Eine Gierponte bewegte sich allein durch die Stellung der Ruder in der Strömung von einer Seite auf die andere. Sie konnte große Lasten tragen. Bilder siehe Ausstellung

18b. Erste große preussische Schiffsbrücke (1814) zur Verfolgung der Franzosen zwischen Poller Wiesen und Bayenturm. Preußische Pontoniere/Pioniere errichteten eine Pontonbrücke außerhalb von Deutz und Köln, um gffls die sich aus dem Rheinland zurückziehenden Franzosen schnell verfolgen zu können. die Franzosen zogen jedoch ohn größere Problme ab....

18c. Vorgeschlagene Fußgänger-Brücke lt. Masterplan Köln (Zukunftsanregungen für Köln)

19.    Doppelmord (geköpfte Frauen) durch Kölner Priester 07.09.1803 auf Poller Weyden - genauer Ort unbekannt.

Der Kölner Pfarrer Peter Joseph Schäffer aus der St. Maria-Kirche in der Kupfergasseköpfte hier aus Habgier zwei Frauen, mit denen er zusammen lebte.

"Wie sich herausstellte, handelte es sich bei den ermordeten Frauen um die Geschwister Barbara und Katharina Ritter aus dem Elsass, die jahrelang im Hause Schäffers gelebt hatten, als er Pfarrer in Sennheim und Uffholz war. In jener Zeit besorgten sie „mit Aufopferung ihres eigenen wenigen Vermögens“ seinen Haushalt. Die ältere der beiden Schwestern, Barbara Ritter, hatte ihm schon in der Zeit seiner Gefangenschaft in Besancon 1794 nicht zuletzt finanziell sehr geholfen. Nach seiner Freilassung nahm Schäffer seine über 20 Jahre ältere Wohltäterin zu sich und schloss um das Jahr 1796 durch einen „Privat-Contract eine heimliche Ehe, weder vor Priester, noch vor Municipalität“ mit ihr. Die ebenfalls in den Haushalt aufgenommene Schwester Katharina war etwas älter als Schäffer." Quelle http://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb2002/hjb2002.30.htm

20. Ehemalige Schiffswerft u.a. mit Hebedock. Stettiner Oderwerft (später Hansa-Werft?) Neugründung 1947 der aus dem Osten stammenden Reederei von ehemaligen Mitarbeitern Hier wurde u.a. die Tina Scarlett gebaut, die die größte (?) Schiffskatastrophe auf dem Rhein bei Emmerich auslöste....

In Emmerich "ereignete sich am 7. Oktober 1960 eine der bislang größten Schiffskatastrophen in der deutschen Binnenschifffahrt der Nachkriegszeit. Die dänische Hochseefähre "Tina Scarlett" ist auf Überführungsfahrt nach Rotterdam. Ursprünglich in einer hamburger Werft konstruiert, kommt sie aus Köln, wo sie ihren letzten Schliff erhalten hat, bevor sie entgültig in See stechen soll. Der Schiffführer - ein Rheinlotse - wird eigens für diese Überführung eingestellt. Zwei Schlepper begleiten das Schiff. Sie ziehen es jedoch entgegen den Auflagen im Fahrterlaubnisschein nicht den Fluss hinab, sondern weisen dem Kapitän den Weg durch das Fahrwasser.

Das 1800 Tonnen schwere Schiff fährt also unter eigenem Maschinenantrieb, als plötzlich die Ruderanlage ausfällt. Manövrierunfähig treibt es unaufhaltsam flussabwärts, geradewegs auf die Emmericher Reede mit ihren vielen vor Anker liegenden Schiffen zu. Der Crash ist unausweichlich: Die "Tina Scarlett" rammt ein belgisches Tankschiff mit 723 Tonnen Leichtbenzin an Bord. Die explosive Ladung tritt aus dem Schiffsrumpf der "Diamant" aus, entzündet sich binnen Sekunden und verwandelt die Wasseroberfläche des Rheins in ein Flammenmeer. Ineinander verkeilt treiben die Haveristen brennend weiter und setzen auf diese Weise weitere neun Schiffe in Brand. Bereits fünf Minuten nach der Kollision wird Katastrophenalarm ausgelöst. Die Wasserschutzpolizei und die Feuerwehr aus Emmerich und Umgebung versuchen, mit ihren Löschbooten an die Fähre heranzukommen, um die dort eingeschlossenen Menschen zu retten. Doch gegen das Flammenmeer sind sie völlig machtlos.

An Bord der "Tina Scarlett" befinden sich zu diesem Zeitpunkt 24 Passagiere, die in Todesangst ihrer Rettung harren. Weil die Feuersbrunst für die Experten nicht einzudämmen ist, fordern sie die Menschen über Lautsprecher auf, von Bord ins Wasser zu springen. Dort sollen sie von den Rettungsmannschaften geborgen werden. Nur die Angst, bei lebendigem Leib verbrennen zu müssen, tribt die Unglücklichen dazu, aus 13 Metern Höhe in den brennenden Rhein zu springen. Acht Schwer- und 14 Leichtverletzte werden mit Brandverletzungen in die umliegenden Krankenhäuser eingeliefert. Zwei Menschen können nur noch tot aus den Flammen geborgen werden.

In Emmerich selbst befürchtet man, daß das Feuer auf das dicht bebaute Ufer übergreift. Beißende Rauchschwaden überziehen die Stadt. Panikartig verlassen die Anwohner der Uferpromenade ihre Häuser. Ein nahegelegenes Kaufhaus wird prophylaktisch evakuiert. Glücklicherweise dreht in letzter Sekunde der Wind, so daß die Gefahr schon bald gebannt ist.

Bilanz der Katastrophe: Elf Schiffe sind schwer beschädigt, zwei Tanker sinken. Der Sachschaden beläuft sich insgesamt auf rund zehn Millionen Mark. Um weiteren Unfällen vorzubeugen, wird der Rhein am Nachmittag für die Schifffahrt gesperrt. Zwei Tage lang stauen sich rheinabwärts Dutzende von Tank- und Lastschiffen.

Bei der Suche nach dem Auslöser für die Katastrophe stellt sich eraus, daß ein nicht vorschriftmäßig gesicherter Kupplungshebel im Rudersystem das Ruderversagen der "Tina Scarlett" verursacht hat. Hauptverantwortlich für die mangelnden Sicherheitskontrollen ist die Hansa-Werft in Köln. Maschinenanlagen, Rudereinrichtungen, Anker und Signalanlagen sind sowohl von der Werft als auch vom Schiffsführer nur oberflächlich überprüft worden. Dennoch kann die Werft im späteren Prozess, den der dänische Reeder anstrengt, nicht haftbar gemacht werden. Sie hat zu diesem Zeitpunkt berets Konkurs angemeldet." Quelle http://www.feuerwehr-sankt-aldegund.de/brand-brennende-schiffe-seite.htm

Daraufhin wurden am Rhein Löschboote angeschafft, von denen einige heute im Deutzer Hafen liegen...

Hebedock aus Stettin Fotos siehe Ausstellung

21.         Ehem. Deutzer Galgen, Schandpfahl (könnte auch in der Nähe vom Siegburger Thor gestanden haben) siehe Simons Seite 25

22.         Ehem. Poller Windmühle erbaut 1551 zerstört von Franzosen 17 5, 1840 vom letzten Besitzer Holz niedergelegt

23.         Ehem. Fort Rauch, im Rahmen der preußischen Stadtbefestigung erbaut, Rest heute noch im Keller von Firma Strabag zu sehen. Näheres siehe

http://www.koelner-festungsbauten.de/files/rauch/rauch.htm

 24.         „Poller Wiesen“ bis 1888 zu Poll gehörig, danach im Rahmen der

               Eingemeindung und Bau des Deutzer Hafens zu Deutz, früher auch mit

               Kleingärten, Veranstaltungsort u.a. von Weltrekord im Dauerduschen,

               Evangel. Kirchentag, Chaoscamp, ehemals Poller Werth mit altem

               Rheinarm Schnellert bzw. „Schultenloch“, bis ca. 1900 beliebtes

               Ausflugsziel der Kölner und Deutzer

 Noch nicht eingetragen:

Rheinübergang (Pontonbrücke) Franzosen 1795

 Leichenfunde beim Bau des Deutzer Hafens 1905 laut Simons, Seite 76,  slawische Rasse und vermutl Kosaken 1824 15 laut KStA 28.April 1905 Säbelhieb begraben nach Osten ausgerichtet….

Rheinkanal nach Mülheim angefangen

St Nikolaus-Statue am Bayenturm, Schutzpatron zwecks Gebet und Schutz der Poller Fährleute von Poller Fährmann Gottfried Schlömer gestiftet, "aus dem Holländischen geholt". Beim Bau des Rheinauhafen verlegt an die Nordseite des Bayenturms, 1955? versetzt zum Molenkopf am Schokoladenmuseum (Einzelheiten werden zur Zeit geklärt)

 

Planungsgebiet „Städtebauliche Entwicklung Deutzer Hafen“

Poller Kopf /Köpfe, mittelalterliche Uferbefestigung, damit der Rhein nicht nach Mülheim durchbricht und Köln vom Rhein abgeschnitten wird

 

 

Teil-Tafel 2 "Südbrücke"  (nördlich neben der Südbrücke)

(im Aufbau - wird laufend noch näher erläutert, Bilder teilweise schon in Austellung im Sportspark Cologne)

 

 

 

 

Ergänzung / Nachtrag zu Tafel 1

Nikolausstatue am Bayenturm von Poller Fährmann Schlömer Neuer Standort der Nikolausstatue am Schokoladenmuseum

Schutzpatron zwecks Gebet und Schutz der Poller Fährleute von Poller Fährmann Gottfried Schlömer gestiftet, "aus dem Holländischen geholt". Beim Bau des Rheinauhafen verlegt an die Nordseite des Bayenturms, 1955? versetzt zum Molenkopf am Schokoladenmuseum (Einzelheiten werden zur Zeit geklärt)

Punkte 1 bis 23 siehe Erläuterungen zu Teil-Tafel 1 "Poller Wiesen" neben Feuerlöschbootstation bzw. Übersichtstafel "Fischerhaus"

 

24. Endpunkt für kurze Zeit der Gierponte auf Poller Gebiet, der „Fliegenden Brücke“ zwischen Köln und Deutz.

Vom 3. März 1791 bis 29. Juli 1793.1674 wir in Deutz eine sog Gierfähre /Gierponte/"fliegende Brücke" eine an festen Seilen im Fluß verankerte Fähre in Betrieb genommen worden. Eine Gierponte bewegte sich allein durch die Stellung der Ruder in der Strömung von einer Seite auf die andere. Sie konnte große Lasten tragen. Bilder siehe Ausstellung Näheres folgt.....

25 Erste preussische Schiffsbrücke (1814)

(1814) zur Verfolgung der Franzosen zwischen Poller Wiesen und Bayenturm. Preußische Pontoniere/Pioniere errichteten eine Pontonbrücke außerhalb von Deutz und Köln, um gffls die sich aus dem Rheinland zurückziehenden Franzosen schnell verfolgen zu können. die Franzosen zogen jedoch ohn größere Probleme ab...

26. Vorgeschlagene Fußgänger-Brücke lt. Masterplan Köln 2008

wird noch erläutert

27. „Poller Wiesen“

 bis 1888 zu Poll gehörig, danach im Rahmen derEingemeindung und Bau des Deutzer Hafens zu Deutz, früher auch mit Kleingärten, Veranstaltungsort u.a. von Weltrekord im Dauerduschen, Evangel. Kirchentag, Chaoscamp, ehemals Poller Werth mit altem Rheinarm Schnellert bzw. „Schultenloch“, bis ca. 1900 beliebtes Ausflugsziel der Kölner und Deutzer

28. ehemals Poller Werth

mit altem Rheinarm Schnellert bzw. „Schultenloch“, bis ca. 1900 beliebtes Ausflugsziel der Kölner und Deutzer Kleingartenanlage mit Nothäusern und Gaststätte  

29. Doppelmord durch Kölner Priester 07.09.1803 der seine Haushälterinnen (Schwestern) „in den Poller Weyden“ köpfte  (genauer Ort unbekannt)

 Der Kölner Pfarrer Peter Joseph Schäffer aus der St. Maria-Kirche in der Kupfergasseköpfte hier aus Habgier zwei Frauen, mit denen er zusammen lebte.

"Wie sich herausstellte, handelte es sich bei den ermordeten Frauen um die Geschwister Barbara und Katharina Ritter aus dem Elsass, die jahrelang im Hause Schäffers gelebt hatten, als er Pfarrer in Sennheim und Uffholz war. In jener Zeit besorgten sie „mit Aufopferung ihres eigenen wenigen Vermögens“ seinen Haushalt. Die ältere der beiden Schwestern, Barbara Ritter, hatte ihm schon in der Zeit seiner Gefangenschaft in Besancon 1794 nicht zuletzt finanziell sehr geholfen. Nach seiner Freilassung nahm Schäffer seine über 20 Jahre ältere Wohltäterin zu sich und schloss um das Jahr 1796 durch einen „Privat-Contract eine heimliche Ehe, weder vor Priester, noch vor Municipalität“ mit ihr. Die ebenfalls in den Haushalt aufgenommene Schwester Katharina war etwas älter als Schäffer." Quelle http://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb2002/hjb2002.30.htm

30. Ehemalige Schiffswerft mit Hebedock

Stettiner Oderwerft (später Hansa-Werft?) Neugründung 1947 der aus dem Osten stammenden Reederei von ehemaligen Mitarbeitern Hier wurde u.a. die Tina Scarlett gebaut, die die größte (?) Schiffskatastrophe auf dem Rhein bei Emmerich auslöste....

In Emmerich "ereignete sich am 7. Oktober 1960 eine der bislang größten Schiffskatastrophen in der deutschen Binnenschifffahrt der Nachkriegszeit. Die dänische Hochseefähre "Tina Scarlett" ist auf Überführungsfahrt nach Rotterdam. Ursprünglich in einer hamburger Werft konstruiert, kommt sie aus Köln, wo sie ihren letzten Schliff erhalten hat, bevor sie entgültig in See stechen soll. Der Schiffführer - ein Rheinlotse - wird eigens für diese Überführung eingestellt. Zwei Schlepper begleiten das Schiff. Sie ziehen es jedoch entgegen den Auflagen im Fahrterlaubnisschein nicht den Fluss hinab, sondern weisen dem Kapitän den Weg durch das Fahrwasser.

Das 1800 Tonnen schwere Schiff fährt also unter eigenem Maschinenantrieb, als plötzlich die Ruderanlage ausfällt. Manövrierunfähig treibt es unaufhaltsam flussabwärts, geradewegs auf die Emmericher Reede mit ihren vielen vor Anker liegenden Schiffen zu. Der Crash ist unausweichlich: Die "Tina Scarlett" rammt ein belgisches Tankschiff mit 723 Tonnen Leichtbenzin an Bord. Die explosive Ladung tritt aus dem Schiffsrumpf der "Diamant" aus, entzündet sich binnen Sekunden und verwandelt die Wasseroberfläche des Rheins in ein Flammenmeer. Ineinander verkeilt treiben die Haveristen brennend weiter und setzen auf diese Weise weitere neun Schiffe in Brand. Bereits fünf Minuten nach der Kollision wird Katastrophenalarm ausgelöst. Die Wasserschutzpolizei und die Feuerwehr aus Emmerich und Umgebung versuchen, mit ihren Löschbooten an die Fähre heranzukommen, um die dort eingeschlossenen Menschen zu retten. Doch gegen das Flammenmeer sind sie völlig machtlos.

An Bord der "Tina Scarlett" befinden sich zu diesem Zeitpunkt 24 Passagiere, die in Todesangst ihrer Rettung harren. Weil die Feuersbrunst für die Experten nicht einzudämmen ist, fordern sie die Menschen über Lautsprecher auf, von Bord ins Wasser zu springen. Dort sollen sie von den Rettungsmannschaften geborgen werden. Nur die Angst, bei lebendigem Leib verbrennen zu müssen, tribt die Unglücklichen dazu, aus 13 Metern Höhe in den brennenden Rhein zu springen. Acht Schwer- und 14 Leichtverletzte werden mit Brandverletzungen in die umliegenden Krankenhäuser eingeliefert. Zwei Menschen können nur noch tot aus den Flammen geborgen werden.

In Emmerich selbst befürchtet man, daß das Feuer auf das dicht bebaute Ufer übergreift. Beißende Rauchschwaden überziehen die Stadt. Panikartig verlassen die Anwohner der Uferpromenade ihre Häuser. Ein nahegelegenes Kaufhaus wird prophylaktisch evakuiert. Glücklicherweise dreht in letzter Sekunde der Wind, so daß die Gefahr schon bald gebannt ist.

Bilanz der Katastrophe: Elf Schiffe sind schwer beschädigt, zwei Tanker sinken. Der Sachschaden beläuft sich insgesamt auf rund zehn Millionen Mark. Um weiteren Unfällen vorzubeugen, wird der Rhein am Nachmittag für die Schifffahrt gesperrt. Zwei Tage lang stauen sich rheinabwärts Dutzende von Tank- und Lastschiffen.

Bei der Suche nach dem Auslöser für die Katastrophe stellt sich eraus, daß ein nicht vorschriftmäßig gesicherter Kupplungshebel im Rudersystem das Ruderversagen der "Tina Scarlett" verursacht hat. Hauptverantwortlich für die mangelnden Sicherheitskontrollen ist die Hansa-Werft in Köln. Maschinenanlagen, Rudereinrichtungen, Anker und Signalanlagen sind sowohl von der Werft als auch vom Schiffsführer nur oberflächlich überprüft worden. Dennoch kann die Werft im späteren Prozess, den der dänische Reeder anstrengt, nicht haftbar gemacht werden. Sie hat zu diesem Zeitpunkt berets Konkurs angemeldet." Quelle http://www.feuerwehr-sankt-aldegund.de/brand-brennende-schiffe-seite.htm

Daraufhin wurden am Rhein Löschboote angeschafft, von denen einige heute im Deutzer Hafen liegen...

Hebedock aus Stettin Fotos siehe Ausstellung

31. Industriegebiet Deutzer Hafen,  seit 1906

Der Deutzer Hafen ist historisch zu trennen von den ehemaligen Schiffsanlegestellen/Hafenanlagen am direkten Deutzer Rheinufer. Dort gab es Verladeienrichtungen in der Nähe der Hoehnzollernbrücke und bis vor einigen Jahrzehnten noch die Verladeanlagen auf der sog. "Deutzer Werft". Der "Deutzer Hafen". Er entstand durch die Verlandung des Schnellerts (Nebenarm des Rheins der durch zwei Inseln - Poller Werth und Deutzer Werth - vom Hauptstrom abgetrennt war) zunächst als Naturhafen, genutzt als Sicherheitshafen, Brückenhafen, Pionierübungsplatz und für eine Werft. 1906 wurd der Hafen fertiggestellt un dvile Firmen angesiedelt, von denen heute noch einige dort sind bzw. ihre Nachfolger. https://de.wikipedia.org/wiki/Deutzer_Hafen

Er soll zukünftig umgebaut werden zu einem neuen Wohngebiet, obwohl einige Betriebe dort noch verbleiben werden. http://www.deutzerhafen.com/

32. geplantes Bauprojekt „Deutzer Hafen“ ab 2016 siehe http://www.deutzerhafen.com/

 Zitat http://www.deutzerhafen.com/  Start Aktuell (28.08.2016

: "Die städtische Tochtergesellschaft »moderne stadt« kauft die Auroramühle (Ellmühle) von der Mühlenbetreiberin Goodmills Group. Zuletzt war in der Presse von 80 Millionen Euro Kaufpreis die Rede.

 Das gesamte Ensemble am Deutzer Hafen wird damit frei für neue Nutzungen. So könnten dort ca. 800 Wohnungen entstehen. Zur Zeit wird geprüft, welche Teile des riesigen Komplexes denkmalschützenswert sind. Als Industriedenkmal kämen besondere Abschreibungsmodelle in Betracht. 

 Das zur Zeit noch laufende Gutachterverfahren zur städtebaulichen Entwicklung erhält damit einen neuen wichtigen städteplanerischen Aspekt. Denn bislang mussten die Planungsteams davon ausgehen, dass der industrielle Mühlenbetrieb bestehen bleibt. Inwieweit dies auch in dem Bürgerbeteiligungsverfahren zum Tragen kommt, ist noch unklar.

 Die Übernahme der Auroramühle durch »moderne stadt« ist zu begrüßen. Damit ist nun der Großteil des Deutzer Hafens in einer Hand. moderne stadt hat als Tochtergesellschaft der Stadt Köln einen Vermarktungsauftrag städtischer Grundstücke aber auch einen sozialen Auftrag. Wie in dem städtebaulichen Projekt »Clouth Quartier« sollte darauf bestanden werden, dass private Baugruppen oder Genossenschaften eine Chance bekommen ihre Konzepte einzubringen und zum Zuge zu kommen. Denn erstrebenswert ist ein urbanes Quartier mit Nutzungsvielfalt und sozialer Mischung. Dies ist auch erklärtes Ziel des Kölner Baudezernenten Franz-Josef Höing.

33. Ehemalige Deutzer Galgen, Schandpfahl

auf einem Mercatorplan sind Galgen und ein Schandpfahl an der ehemaligen südlichen Grenze zu Poll eingezeichnet. Dies muss nicht stimmen. Sicherlich war dies außerhalb von Deutz - wie es auch Simons beschreibt - es könnte aber auch näher an Deutz in der Nähe vom Siegburger Thor gelegen haben... siehe Simons Seite 25. Dort ist ein Gerüst eingezeichnet, was sowohl den Unterbau einer Bockwindmühle als auch einen Schandpfahl darsatellen könnte.

34. Ehemalige Poller Windmühle

im Streit nach Zerstörung der Deutzer Windmühle auf Poller Gebeit neu erbaut 1551 zerstört von Franzosen 17 5, 1840 vom letzten Besitzer Holz niedergelegt

35. Ehemaliges Fort Rauch

im Rahmen der preußischen Stadtbefestigung erbaut, Rest heute noch im Keller von Firma Strabag zu sehen. Näheres siehe

http://www.koelner-festungsbauten.de/files/rauch/rauch.htm

die nachfolgenden Punkte werden "nach und nach" erläutert:

36. Potentielle Durchbruchstelle des Rhein

im Zuge eines alten Rheinarmes nach Mülheim / Geplanter Hochwasserumleitungskanal? Gemäß einer wieder vergessenen Quelle bestand noch bis in die fünfziger Jahre eine Planungsflucht für einen Hochwasserumleitungskanal nach "Wiener Muster"

37. Ehemalige Öl- und Benzinverladestelle am Rhein

 Öl- und Benzinverladestelle am Rhein für das ehemalige Tank-Lager Ecke Alfred-Schütte-Allee, Am Schnellert

38. Kanalüberlauf

 großer Kanalüberlauf (passt Auto rein) für das Pumpwerk an der Alfred-Schütte-Allee südlcih der Südbrücke

39. Ehemaliges Kiosk

40. Südbrücke, u.a. mit schönen Fresken auf der anderen Rheinseite, gebaut 1906 - 1910, Einsturz beim Bau 1908, Bombardierung 1945, Notreparatur 1946, Reparatur 1950

41. Brücke neben Südbrücke (ehemals geplant)

42. Ehemaliger Lokschuppen

43. Ehemalige Gleiswaage

auf ehemaligem Verschiebebahnhof, Antrag auf Denkmalschutz läuft....

44. Wohnhaus aus dem bei Hochwasser unter dramatischen Umständen am 29.11.1882 eine Familie vom Fischer Schlömer gerettet wurde.

45. „Flakbunker“ (klein)

46. Ehemaliger Flakbeobachterturm

47. Ehemaliges Strandbad

48.Olympia-Eiche „für Olympiasieger von 1936“

Ludwig Landen und Paul Wevers gewannen 1936 eine Goldmedaille 1936 bei den Olympischen Spielen in Berlin. Zu ihren Ehren wurde eine Eiche neben den Tennisclub VKC in Köln-Poll, Alfred-Schütte-Allee,gepflanzt.

Aber die Olympiaeiche wurde mit Sicherheit ursprünglich nicht dort gepflanzt, sondern am alten Standort in Rodenkirchen....Einige sagen, die Eiche wäre beim Umzug dort um 1940 ausgegraben worden und in Poll neu eingesetzt worden...andere meinen, es wäre eine neue Eiche in Poll "in Erinnerung" gesetzt worden.....ich bin dran und bleibe dran. Der Baum ist sicher eine Erinnerung an die beiden. Auf jeden Fall soll der Baum unter Schutz gestellt werden und ne Infotafel ist geplant -

49. Ruder- und Tennisclub mit Restaurant VKC

50. Früher - bis in siebziger Jahre - geplante Brücke über den Rhein, „

51. Panne-Schäng“-Kribb

52. Rampe von erster Brücke nach 2. Weltkrieg in Köln ü. d. Rhein, Pontonbrücke der Amerikaner mit Entlausungsstation Fa. Schütte

53. Fund alter Schiffe die – versenkt – einen Teil der „Poller Köpfe“ darstellten, die den Durchbruch des Rheines in einem alten Rheinarm von Köln weg, um Deutz herum, nach Mülheim verhindern sollten.

54. Um 1910? geplantes Großstadion, später erbaut in Müngersdorf

55. Werkzeugmaschinenfabrik Schütte seit 1910 ? u.a. mit zwei Schutzstollen

56. Ende des Zweiten Weltkrieges geplante / angefangene Eisenbahnnotbrücke über Rhein

57. Aufgeschütteter Damm - heute Müllergasse - für Eisenbahnbrücke

58. „Lehmkuhl“, ehemalige Kiesgrube (Zacheiesgrab, Kosakenablage)

59. Ehemaliger Schutzstollen

60. Tuchbleiche

61. Ehemaliges Städtisches Restaurant / Spielclub, heute Bezirkssportanlage

62. Ehemalige  „Nato-Rampe“, Militärübungen (belgische Pontonbrücken für, Bundeswehr-Pionierschauen in den fünfziger Jahren.)

63. Schau- und Demonstrationsnetzfischen im Rhein mit Poller Maigeloog und Fischereibruderschaft Bergheim /Sieg 1998

99 a-c Fischfangbezirke /-abschnitte der Poller Fischer (z.B. für Salm, Maifisch, abe auch Stör)
 

weitere Markante Punkte (u.a. für geplante Teil-Tafel 3 "Alt-Poll". Teil-Tafel 4 "Autobahnbrücke". Teil-Tafel 5 "Westhover Aue") siehe Übersichtstafel "Fischerhaus"
 

 zu Nr. 81 Überfall auf Juden:

Ein solcher Fall ereignete sich 1745 zu Poll.

 Drei fremde Juden waren am 29 September 1745 von Rodenkirchen nach dem Fischerdorfe übergesetzt und in den Weiden am Rhein misshandelt und beraubt worden.     

Darauf erhielten die Vorsteher Schmitz und Clasen zu Poll den amtmännischen Befehl, die Einwohnerschaft am Dorfkreuze im Beisein der Kläger zu vernehmen.

Das merkwürdige Mandat lautet:           

„Auf eingeführte Klag deren Juden Marcks,  Neumarck, Abrahamen, Meyer und Salomon Moyses, was gestalten sie jüngsthin bey Poll zu abends zeith von drey dasigen Eingesessenen ergriffen, geschlagen und ihrer päckter beraubet worden, wirdt dasigem vorsteheren Schmitz undt Clasen anbefohlen, die gantze Pollner gemeinde ans creutz zu bescheiden undt in gegenwarth deren klagenden juden        zu examiniren, was die däthern gewesen undt infra biduum unter 10 goldgulden straff per ambts botten referiren zu lassen.            

sign. Deutz d. 30. 7. bris 1745.  

H. von Achatius, ambtman.“      

Aus dem weiteren Verlaufe der Verhandlungen ergibt sich, dass die Missetäter, ein Schuster und ein Schneider, erkannt und nach Verdienst „gebrüchtet“* wurden.

 Simons S. 24

 *Wikipedia: Brüchte, auch Brüchten oder Brüchtengeld, waren im Mittelalter und der frühen Neuzeit von der niederen Gerichtsbarkeit für kleinere Vergehen verhängte Strafgelder oder Naturalabgaben.

 

111. Heimatmuseum mit Ausstellungsthemen:

-             Historisches Poll

-             Fischfang in Poll

-             EU-Life+Projekt Maifisch

-             Historisches Deutz

-             Eisenbahnentwicklung Köln / Bahnhöfe

-             Westhovener Flugzeugpionier Hanno Fischer (NEU)

-             Geschichte der Kölner Luftfahrt - Historisches Luftfahrtarchiv Köln

-             (geplant) Westhovener Pionier: Reinhardt Mannesmann: Motoren,

               Autos, Riese von Poll, Geheimes Fledermausprojekt, Chemiefabrik

-             Sonderausstellungen

 

 

Die neue große Übersichtstafel am Poller Fischerhaus ist noch nicht offiziell vorgestellt / eingeweiht -

Daher noch keine Details-Infos über die folgenden Punkte - die Punkte 1 bis 63 sind identisch mit Teil-Tafel 2 "Südbrücke":

 

 1.           Ehem. Siegburger Thor

 Teil der Preußischen Befestigung Kölns auf Deutzer Seite, gepl ab 1815 gebaut 1818 -1824.

Am 14. Dezember des Jahres 1907 erfolgte die erste Sprengung desTores. Der Tag und das Ereignis wurden gefeiert als Symbol für eine neue Zukunft von Deutz, welches 1888 mit über 16.000 Einwohnern zu Köln eingemeindet worden war. Bürgermeister Max Wallraf (1859-1941, Kölner Oberbürgermeister 1907-1917) hielt an diesem Tag eine Festrede. https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-63688-20130403-3.

(Auf Plan in Ausstellung zu erkennen....)

  2a, 2b    vermutl. ehem. Zollhäuschen

Gebäude, dessen Zweck unbekannt war - siehe Plan in Ausstellung

Nachts wurde auch das Siegburger Thor und frühere Tore geschlossen – die Wächter wohnten aber dann innerhalb der Festung

 3.           Ehem. Zollschranke? unbekanntes Gebäude

Unbekanntes Objekt, das sowohl eine Landmarkierung als auch eine Zollschranke gewesen sein könnte - siehe Info-Tafel in Ausstellung. Zur Markierung der südlichen Grenze des Deutzer Werths gegenüber des Poller Werths, das sich u.a. im Besitz von Pollern und der Freien Reichsstadt Köln befand (siehe Plan in Ausstellung)

 4.           Ehem. Deutzer Windmühle

Auf Deutzer Gebiet gab es zumindest kurzzeitig eine Windmühle.

Laut dem Buch von Simons, Illustrierte Geschichte von Deutz, Kalk, Vingst und Poll, S. 16 ließ der Herzog von Berg am 27 April 1551 die neuerbaute Deutzer Mühle niederreißen. Möglicherweise im Gebiet der Straße  "Alter Mühlenweg" und eine neue Windmühle bei Poll erbauen siehe unten (Bilder und Plan in Ausstellung)

 5.           Ehem. Eisenbahn nach Humboldt/Kalk

1867 wurde die erste Teil-Strecke der Bergisch-Märkischen Eisenbahn (BME) eingeweiht. Sie reichte nur bis ins heutige Messegelände,

1882 wurde Strecke verlängert bis „Deutzer Brücke / Pontonbrücke und Hotel Bellevue als Bahnhof „Brückenbahnhof Deutz“ aus /umgebaut (mit Drehscheibe) „Deutzer Eisenbahnjammer“  - sicherlich, weil die BME eine Verbindung (zwar über eine Pontonbrücke, aber z.Tl. mit Pferdedroschken) zu den linksrheinischen Gebieten/Bahnhöfen brauchte

1884 Verlängerung am Rhein entlang und am Siegburger Thor abbiegend  bis zur Maschinenbauanstalt Humboldt

Diese wurde 1913 stillgelegt (Bilder siehe Ausstellung)

 

 6.           Ehem. Preußische „Fortifikation“

Auf einigen historischen Plänen ist hier "Fortification" eingetragen. Aber niemand scheint hierüber Näheres zu wisssen - allerdings war hier auch ein "Pontonier"-Übungsplatz der Deutzer Pioniere. die mit Pontons Flußübergänge bauen konnten (Fotos siehe Ausstellung)

7. Pontonierübungsplätze

8Ehem. Sicherheits- bzw. Brückenhafen

Der durch die Verlandung des Schnellerts (Nebenarm des Rheins der durch zwei Inseln - Poller Werth und Deutzer Werth - vom Hauptstrom abgetrennt war) entstandene Naturhafen wurde als Sicherheitshafen für Schifffe bei Hochwasser und Eisgang genutzt sowie als Lager für die Pontons/Schiffe der "Schwimmenden Brücke" (siehe Plan in Ausstellung)

10. Drehbrücke

 1907 mit dem Bau des Deutzer Hafens erbautes technisches Denkmal

https://de.wikipedia.org/wiki/Deutzer_Drehbr%C3%BCcke

11. Ehemaliges Deutzer Werth (Insel)

 Insel, die zusammen mit dem Poller Werth den "Schnellert" schuf, einen Nebenarm des Rheins. Das Deutzer Werth gehörte zu Deutz, das Poller Werth verschienden Eigentümern - wuchs später zusammen zu den sog. "Poller Weyden" /"Poller Wiesen" siehe Plan in Ausstellung

12. Wachstation Feuerlöschboot mit Liegeplätzen 1922 - 2. WK, ab 1994

 1921 wurde das erste Feuerlöschboot vom Rheinauhafen in den Deutzer Hafen verlegt, 1956 baute die Berufsfeuerwehr Köln eine Löschbootstation, 1967 Indienststellung eines landeigenen Bootes "Hydra", 1979
Beschaffung eines Personenrettungsbootes "Ursula", 1984 Indienststellung des heutigen stadteigenen LB10-1 „Branddirektor Hans“ http://www.flb-koeln.de/station.html

13. Station der Wasserschutzpolizei

 Die Station wurde vom Rheinauhafen in den Deutzer Hafen verlegt. Sie besitzet drei Streifenboote WSP 3, 6 und 9 

http://bos-fahrzeuge.info/einsatzfahrzeuge/24082/NW_-_Koeln_-_WSP_3_6_9/photo/24082

Organisatorisch gehört die Kölner Dienststelle zum Polizeipräsidium Duisburg. Mit drei Booten und einem 35-köpfigen Team ist sie eine der größten in NRW und übernimmt nachts den Dienst für die kleineren Dienststellen in Leverkusen und Bonn. Dann kommen zu den 40 “eigenen” Kölner Rheinkilometern insgesamt 80 weitere.

14. Ehemaliges geplantes Rheinrestaurant

 Beim Bau des Deutzer Hafens war auch ein großes Restaurant in Höhe der Drehbrücke geplant, das auf Stützen in die Poller Wiesen ragte. Bild zur Zeit nur in Sonderausstellung Deutz - wird evtl. wieder bei Workshop Deutzer Hafen zu sehen sein und bei Deutzer Kastelllfest

15. Ehemaliger Deutzer Schützenplatz

 Deutzer Schützen "St. Sebastianus Schützenbruderschaft Deutz e.V. gegr. vor 1463"

Der Schützenplatz lag vor den Toren von Deutz in Richtung Poll - als die Poller Wiesen durch Verlandung und Wasserbaumaßnahmen entstanden, dehnt er sich auf die Wiesen aus. Es wurde dann sogar eine Brücke über den damals - noch/schon - schmalen Schnellert gebaut  Es war lange Zeit das größe rechtsrheinische Fest in Köln und zog Besucher von überall her an - Bilder und Plan siehe Ausstellung http://www.st-seb-deutz.de/

16. Fund von Kosakenleichen

wird noch ergänzt

17. Deutzer Hafen

 Der Deutzer Hafen ist historisch zu trennen von den ehemaligen Schiffsanlegestellen/Hafenanlagen am direkten Deutzer Rheinufer. Dort gab es Verladeienrichtungen in der Nähe der Hoehnzollernbrücke und bis vor einigen Jahrzehnten noch die Verladeanlagen auf der sog. "Deutzer Werft". Der "Deutzer Hafen". Er entstand durch die Verlandung des Schnellerts (Nebenarm des Rheins der durch zwei Inseln - Poller Werth und Deutzer Werth - vom Hauptstrom abgetrennt war) zunächst als Naturhafen, genutzt als Sicherheitshafen, Brückenhafen, Pionierübungsplatz und für eine Werft. 1906 wurd der Hafen fertiggestellt un dvile Firmen angesiedelt, von denen heute noch einige dort sind bzw. ihre Nachfolger. https://de.wikipedia.org/wiki/Deutzer_Hafen

Er soll zukünftig umgebaut werden zu einem neuen Wohngebiet, obwohl einige Betriebe dort noch verbleiben werden. http://www.deutzerhafen.com/

18. Ehemalige Grenze Deutz/Poll - ungefährer Verlauf

Ehem. Grenze zwischen Poll und Deutz - ungefährer Verlauf. Auf der anderen Rheinseite lag sie stets südlich des Bayenturm. Rechtsrheinisch erfolgten im Laufe der Jahrhunderte immer wieder mal "Korrekturen". Poll gehörte meist zu Deutz und damit zu Chur-Köln (seit der Schlacht von Worringen getrennt zu sehen von der FReien Recihsstadt Köln). Zeit weise aber auch zum Herzogtum Berg. Von den Streitereien untereinader war auch oft Poll einbezogen- manchmal positiv manchmal negativ. Beispiele Windmühle, Galgen, Fähren, Gierponte, Preußische Brücke etc.

19. Ehemaliger Standort des Weidenhauses, Dienstwohnung des Kölner Weidenwächters und Gaststätte?

Da die Poller Weiden/Wiesen zur kommerziellen Holznutzung an die Stadt Kölnverpachtet waren, mussten die Poller Wiesen bewacht werden. Es kam regelmäßig zu Diebstählen von Weidentrieben (für Flechtwerk) und illegalem Baumfällen. Auf Bilder ist u.a. der Weiderwächter in Uniform und mit einem Gewehr zu sehen. Bilder in Ausstellung

20. Ehemalige Kahnverbindung Weidenhaus-Rheingassenrampe

 Auf einigen Bildern sind hier Frauen mit Fischkörben oder Milchkannen zu erkennen - obwohl es zweifelhaft ist, dass die Poller Frauen von hier nach Köln zum Verkauf von Fisch oder Milch übersetzten... Wahrscheinlicher ist, dass sie mit einer der Poller Fähren - weiter rheinaufwärts - fuhren. Näheres wird im Buch von Simons beschrieben... Es gab z.T. Streit mit Poller Fährleuten über diese Fährverbimdung, die zumindest zeitweise von einem Deutzer betrieben wurde. Deise endet jedoch mit einem Sieg der Poller... Bilder in Ausstellung

21. Ehemalige Fähre Weidenhaus - Bayenturm

Diese Fähre war interessant, weil sie linksrheinisch außerhalb der Stadt Köln (südl. Bayenturm) endete. Wahrscheinlich wurde sie meistens von den vom Fisch- bzw. Milchverkauf aus Köln zurückkehrenden Poller Frauen genutzt. Lt. Simons zogen die Fährleute ihre Boote vom linksrheinsichen Rheingassentor rheinaufwärts bis zum Bayenturm bevor sie übersetzten...

22. Havarie 1885 des KD-Schnelldampfers „Germania“, der u.a. 1844 für kurze Zeit sogar an einem Tag bis Straßburg fuhr.

"Der Raddampfer Germania war ein Glattdeckschiff für den Personen- und Gütertransport. Das Schiff wurde 1841 als John Cockerill II auf eigene Rechnung von der Cockerill-Werft in Seraing, Belgien gebaut, um es anschließend am Rhein zu verkaufen. 1842 wurde es von der Preußisch-Rheinische Dampfschiffahrtsgesellschaft (PRDG) gekauft." Quelle Wikipedia

"Ab dem 16. Juni  1844 war die Prinzessin von Preussen zusammen mit den Schiffen Prinz von Preussen, Blitz und Donner im Schnelldienst von Straßburg nach Köln mit täglicher Abfahrt um fünf Uhr morgens. Diese Reisen sollten ursprünglich an einem Tag bewältigt werden, jedoch konnten die Fahrzeiten wegen Niedrigwasser und starkem Verkehr nicht eingehalten werden. Deshalb wurde ab dem 8. Juli 1844 Koblenz der Zielort. Am 3. August wurde der Schnelldienst eingestellt."

Er fuhr  gegen die Reste des nördlichen "Poller Kopfs" , der noch ein Stück in den Rhein ragte. Ein Modell stand in der Gaststätte "Zum Jägerhof" in Poll - auch "Poller Heimatmuseum" genannt (Vorläufer des heutigen Poller Heimatmuseums)

"Am 11. November 1885 lief die Germania abends bei dichtem Nebel bei den Poller Köpfen oberhalb von Köln-Deutz auf Grund und schlug leck. Am 30. November gelang es dem Dampfer Rubens das Schiff freizuschleppen und es zum Rheinauhafen zu bringen. Nach einer notdürftigen Abdichtung des Lecks fuhr die Germania mit eigener Kraft am 3. Dezember zur Reparatur in die Werft L. Smit & Zons in Kinderdijk. Ab Mai 1886 war das Schiff wieder im Einsatz."

23. Nikolausstatue am Bayenturm von Poller Fährmann Schlömer Neuer Standort der Nikolausstatue am Schokoladenmuseum

Schutzpatron zwecks Gebet und Schutz der Poller Fährleute von Poller Fährmann Gottfried Schlömer gestiftet, "aus dem Holländischen geholt". Beim Bau des Rheinauhafen verlegt an die Nordseite des Bayenturms, 1955? versetzt zum Molenkopf am Schokoladenmuseum (Einzelheiten werden zur Zeit geklärt)

23 a.      Nikolausstatue am Bayenturm von Polier Fährmann Schlömer

23 b.      Neuer Standort der Nikolausstatue am Schokoladenmuseum

24.         Endpunkt für kurze Zeit der Gierponte auf Polier Gebiet, der „Fliegenden Brücke" zwischen Köln und Deutz

25.         Erste preussische Schiffsbrücke (1814)

26.         Vorgeschlagene Fußgänger-Brücke R. Masterplan Köln 2008

27.         „Polier Wiesen" bis 1888 zu Poll gehörig, danach im Rahmen der Eingemeindung und Bau des Deutzer Hafens zu Deutz, früher auch mit Kleingärten, Veranstaltungsort u.a. von Weltrekord im Dauerduschen, Evangelischer Kirchentag, Chaoscamp, ehemals Polier Werth mit altem Rheinarm Schnellert bzw. „Schultenloch",

bis ca. 1900 beliebtes Ausflugsziel der Kölner und Deutzer

28.         Kleingartenanlage mit Nothäusern und Gaststätte

29.         Doppelmord durch Kölner Priester 07.09.1803 der Mutter und Tochter „in

den Polier Weyden" köpfte (genauer Ort unbekannt)

30.         Ehemalige Schiffswerft mit Hebedock

31.         Industriegebiet Deutzer Hafen, seit 1906

32.         geplantes Bauprojekt „Deutzer Hafen" ab 2016

33.         Ehemalige Deutzer Galgen, Schandpfahl (könnte auch in der Nähe

des Siegburger Thors gestanden haben)

34.         Ehemalige Polier Windmühle

35.         Ehemalige Fort Rauch

36.         Potentielle Durchbruchstelle des Rhein im Zuge eines alten Rheinarmes

nach Mülheim / Geplanter Hochwasserumleitungskanal?

37.         Ehemalige Öl- und Benzinverladestelle am Rhein

38.         Kanalüberlauf

39.         Ehemaliges Kiosk

40.         Südbrücke, u.a. mit schönen Fresken auf der anderen Rheinseite, gebaut

1906 - 1910, Einsturz beim Bau 1908, Bombardierung 1945, Notreparatur 1946, Reparatur 1950

41.         Brücke neben Südbrücke (ehemals geplant)

42.         Ehemaliger Lokschuppen

43.         Ehemalige Gleiswaage

44.         Wohnhaus aus dem bei Hochwasser unter dramatischen Umständen am

29.11.1882 eine Familie vom Fischer Schlömer gerettet wurde.

45.         „Flakbunker" (klein)

46.         Ehemaliger Flakbeobachterturm

47.         Ehemaliges Strandbad

48.         Olympia-Eiche „für Olympiasieger von 1936"

49.         Ruder und Tennisclub mit Restaurant VKC

50.         Früher - bis in siebziger Jahre - geplante Brücke über den Rhein,

51.         „Panne-Schäng"-Kribb

52.         Rampe von erster Brücke nach 2. Weltkrieg in Köln ü. d. Rhein,

Pontonbrücke der Amerikaner mit Entlausungsstation Fa. Schütte

53.         Fund alter Schiffe die - versenkt - einen Teil der „Poller Köpfe" darstellten,

die den Durchbruch des Rheines in einem alten Rheinarm von Köln weg, um Deutz herum, nach Mülheim verhindern sollten.

54.         Um 1910? geplantes Großstadion, später erbaut in Müngersdorf

55.         Werkzeugmaschinenfabrik Schütte seit 1910? u.a. mit zwei Schutzstollen

56.         Ende des Zweiten Weltkrieges geplante / angefangene Eisenbahn-

notbrücke über Rhein

57.         Aufgeschütteter Damm - heute Müllergasse - für Eisenbahnbrücke

58.         „Lehmkuhl", ehemalige Kiesgrube (Zacheiesgrab, Kosakenablage)

59.         Ehemaliger Schutzstollen

60.         Tuchbleiche

61.         Ehemaliges Städtisches Restaurant / Spielclub, heute Bezirkssportanlage

62.         Ehemalige „Nato-Rampe", Militärübungen (belgische Pontonbrücken für,

Bundeswehr-Pionierschauen in den fünfziger Jahren.)

63.         Schau- und Demonstrationsnetzfischen im Rhein mit Polier Maigeloog und

Fischereibruderschaft Bergheim /Sieg 1998

65.         Anlandestelle der Fischer vor Bau der Kribben

66.         Ehemalige „Milchfähren" (bis zu 3 Nachen) nach Köln

67.         Internationaler EU-Maifischbesatz 2011 u.a. mit Umweltministern

68.         US-Beobachter/Scharfschütze in Bismarcksäule im Zweiten Weltkrieg (erschossen von Polier Scharfschütze).

69.         Ehemalige Kahn-Fähre Poll-Bayenthal

70.         Ehemalige geplante Brücke in Verlängerung Polier Hauptstr. bzw. Schenkspfad ab

71.         Ehemalige Sauwiese und Viehtränke (genauer Ort unbekannt)

72.         Tennisclub und Restaurant Germania seit 1910

73.         Ehemalige Gaststätte „Polier Esel" mit Terrasse

74.         DLRG

75.         Erste Europäische Maifisch-Informationstafel (EU-Lffe-Programm)

76.         Ehemalige Schule

77.         Gaststätte Schlömer, älteste Gastwirtschaft in Poll, früher „Polter Fischerhaus", dann „Fischerheim" mit großem Biergarten

78.         Früheres Dorfkreuz, Gerichtsstätte von Poll

79.         „Schützenplatz" seit 1974

80.         Früher sehr schmale Grundstücke infolge Erbteilung jeder „Sohlstatt"/ Feuerstelle in Poll

81.         Überfall auf drei Juden 1745

82.         Absturz 1943 eines Lancaster-Bomber im Zweiten Weltkrieg

83.         Ehemaliges Strandbad (mit Asti öchern)

84.         Campingplatz

85.         Ehemalige „Stadtgrenze" zu Heumar

86.         Ehemaliger Anlegesteg Fischerhaus

87.         Ehemalige Kahn-Fähre, später Motorbootfähre Poll - Marienburg

88.         Ehemalige Polier Fischerhütte / Fischerhaus - besonders früher beliebte Ausfluggaststätte am Rhein mit eigenem Landesteg seit 1914 (1910?) umgebaut, verlegt nach 2. WK, dann Kantine Brückenbau

89.         Ehemalige „Feeschbud" und Anlandestelle der Polier Fischer bis ca. 1938.

90.         „Neues" / heutiges Fischerhaus Überflutung bei Hochwasser ab 8,1 m KP

91.         Internationaler EU-Maifischbesatz 2013 und 2015, u.a. mit Ministern, Bürgermeistern und Konsuln von Frankreich und Niederlande

92.         Ehemaliger Hochschießstand der Polier Schützen am Rhein, 1894

93.         „geheime" Flugversuche von Flugzeugpionier Hanno Fischer auf der teilweise zerstörten Autobahn ca. 1951-1953

94.         „Rodenkirchener Autobahnbrücke", A4, gebaut 1938-1941,

bombardiert 14.01.1945, Neuaufbau 1952-1954, Erweiterung 1990-1995

95.         Ehemalige Flakbeobachterturm im Zweiten Weltkrieg

96.         Wiesenhaus

97.         Ehemalige Munitionsdepots der Belgischen Streitkräfte

98.         Ehemaliger Pionierhafen der Reichswehr bzw. der Belgischen Streitkräfte

99. a - c Fischfangbezirke/abschnitte (z. B. Salm, Maifisch aber auch Stör)

100.       Zwischenwerk IX a

101.       Grenzstein

111.       Polier Heimatmuseum/Sportspark Cologne

 

 

 

 Es fehlen noch:

Wetterpilz - siehe auch

http://www.wetterpilze.de/

http://www.wetterpilze.de/Koeln.shtml

http://www.wetterpilze.de/PollerWiese.shtml

Mord an alter Frau

Pumpwerk

Beachclub http://www.poller-strandbar.de/

 

 

Zitat: auf einem riesengroßen Arreal mit feinem, weißen Sand können Sie es sich bei uns auf Liegestühlen, Himmelbetten, Strandkörben, in unserer Lounge oder einfach im Sand gut gehen lassen. In unserem Deko-Pool dürfen Sie sich Ihre Füße abkühlen. Für Sportfans stellen wir eine Beachvolleyball, -socceranlage und andere Sandsportaktivitäten zur Verfügung.

Wir sind ein Familien und Kinderfreundlicher Beachclub mit gemischtem Publikum, wobei auch die Jugend und unsere Chiller auch auf Ihre Kosten kommen. Meißt trudeln diese gegen 18.00-20.00 Uhr ein. Für unsere Kinder stellen wir Planschbecken und Sandspielzeug bereit.

Für Ihr leibliches Wohl ist bei uns auch gesorgt. Bei uns bekommen Sie vom Riesenhamburger und Putenburger über unseren Sommersalat mit frischen Früchten bis zur Brat- und Currywurst alles frisch vom Grill. Pizza und Flammkuchen bekommen Sie bei uns auch. Und für den Durst halten wir für Sie Coca Cola, Gaffel Kölsch, Pils, Mixgetränke, Aloha Limonade, versch. Tees (kalt und heiß) sowie Kaffee und vieles mehr bereit.

Unseren Parkplatz können Sie kostenlos nutzen. Der Eintritt ist kostenlos. Ab 12 Jahren ist ein Mindestverzehr von 4,00€ Pflicht. Das mitbringen von Speisen und Getränken ist „Verboten“.
Dafür stellen wir euch unsere wunderschöne Anlage mit Blick auf Rhein zur Verfügung.

Wir haben jeden Tag bei schönem Wetter von 12.00-24.00 Uhr bis Ende September geöffnet. Sollte im Oktober die Sonne noch strahlen, nehmen wir diese selbstverständlich noch mit.

Ihr findet uns in der Alfred-Schütte-Allee 34 neben dem Kanuverein in Köln Poll. Von der Innenstadt kommend liegen wir hinter der Südbrücke auf der linken Seite.

Das mitbringen von Hunden ist leider nicht erlaubt.

7 Gehminuten zur KVB H-Stelle Poller Kirchweg Linie 7 und 4 Gehminuten von der Bus- Endhaltestelle 159 an der Alfred-Schütte-Allee.

Kanuclub

 

Impressum


Gästebuch


Insider /Interna

 

Privat

 

 

 

Neu! Familienliste der Burgwinkels mit direkten

Verwandten (176 Poller Familien)

 

Poller Heimatmuseum hat  jetzt eine Ausstellungsfläche!

siehe Ausstellungen

im Cologne Sportspark, Poller Weg 1, 51149 Köln neben Autobahnausfahrt A4 Poll /Porz an der Kölner Str.

täglich geöffnet 9.00 bis 23:00 Uhr

Da der Eintritt kostenlos ist, wäre es schön, wenn etwas im Restaurant /Biergarten/Bistro verzehrt würde...

und /oder eine Spende in die "Spendenkuh"

Die offizielle Eröffnung war am 27.08.2015, 15:00 Uhr

 

 

 

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Die Web-Seite des Heimatmuseums entstand aus der Traditionsverpflichtung des Poller Maigeloogs, dessen Aufgabe es ist, auch Poller Traditionen zu fördern.

Sie soll eine stetige Baustelle, u.a. auch mit Stichworten, Angefangenem etc. sein, damit erkenntlich wird, woran gearbeitet bzw. was noch gesucht/rechercheiert wird.....

Sie ist noch im Aufbau und daher sind noch nicht alle Unterpunkte bearbeitet und besetzt, vieles in auch nur in Stichworten oder unvollständig angelegt und wird Zug um Zug ergänzt und erweitert.

Gerne dürfen Bilder und Texte unter korrekter Quellenangabe verwendet werden - außer zu gewerblichen Zwecken. Bilder können - insbesondere für Veröffentlichungen -  auf Anfrage gerne in höherer Auflösung und ohne Sicherung zur Verfügung gestellt  werden.

 

Wussten Sie schon, dass in Poll

  • wahrscheinlich im späten Mittelalter für kurze Zeit der einzige Rheinübergang nach Köln bestand ?
  • die erste Rheinbrücke für Fahrzeuge nach dem zweiten Weltkrieg stand ?
  • Citroen am 15. Februar 1926 in Poll eine große Automobilfabrik mit Teststrecke gründete ?
  • der kommerzielle Fischfang erst 1938 eingestellt wurde?
  • zeitweise Fähren nach Köln, Rodenkirchen und Marienburg bestanden?
  • ein Uferstrandbad und für kurze Zeit auch ein schwimmendes Bad am Rhein existierten?
  • ein DDR-Minister mit Pollern verwandt war?
  • die zu Poll gehörigen "Poller Wiesen" fast bis zur heutigen Drehbrücke reichten?
  • eine Windmühle stand und die Müllergasse dorthin führte?
  • im Mittelalter zwei berühmte Kriminalfälle ihren Ursprung hatten?
  • das Poller Maigeloog Ursprünge bis ins 14. Jahrhundert verfolgen kann?
  • Teile eines EU-Films über das Europäische Maifischprogramm gedreht wurden und der Film sogar in Kiribati (Pazifik) lief ?
  • die erste europäische Maifisch-Informationstafel steht?
  • nicht der "Poller Riese" gebaut wurde, aber dass Georg Lucas und die Filmfirma Paramount den "jungen Indiana Jones" den Poller Riesen in einer eigenen Folge suchen und vernichten lassen?
  • die heutige Gaststätte Schlömer früher "Zum Poller Fischerhaus" hieß und einen großen Biergarten hatte?
  • die Fischer ihren Fisch an der "Feeschbud" brieten bzw. frisch verkauften?
  • das ursprüngliche Fischerhaus auf dem Gelände des heutigen Campingplatzes lag und ca. 1.000 Außenplätze hatte?
  • Paul Fehr außerhalb des "Poller Stadtgebiets", aber an der Grenze "Pauls Fischerhütte" betrieb?
  • viele Prominente, z.B. Wallraff und Oppenheim, früher mit ihren Kutschen zum Poller Fischerhaus fuhren?
  • die Glasfenster mit Poller Bildmotiven aus dem Jägerhof von einem berühmten Kölner Glasmaler stammen?
  • das Wandtriptychon im Jägerhof von einen der Kölner Progressiven um Hoerle, Seiwert, Sander, Räderscheidt geschaffen wurde?
  • die Jagdbilder in der Wandvertäfelung des Jägerhofs vom rheinischen Maler Wild-Lenz geschaffen wurden?

     

 

 

 

 

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